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Bilanz der Breitbandinitiative: Viele weiße Flecken verschwunden

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Schnell, schneller, Internet: In elf der 15 Dürener Kreiskommunen ist die flächendeckende Internetversorgung bereits erfolgt oder vertraglich vereinbart. Der Versorgungsgrad liegt derzeit bei 87 Prozent.

Kreis Düren. Während andernorts noch Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden, bilanziert der Kreis Düren den Erfolg seiner Breitbandinitiative. In elf der 15 Kreiskommunen ist die flächendeckende Versorgung der Haushalte mit schnellem Internet schon erfolgt oder vertraglich vereinbart und finanziell abgesichert.

Im Laufe des Jahres 2010 meldeten Heimbach und Vettweiß als erste Kommunen Vollzug. In Vettweiß wurden alle Ortsteile mit einer zeitgemäßen Datenübertragungsrate von 16 Mbit/s versorgt, in Heimbach war der Lückenschluss nur in Düttling, Hergarten und Vlatten erforderlich. Unter dem Strich profitieren in den beiden Kommunen 5000 Haushalte von der Breitbandinitiative des Kreises Düren. Darüber hinaus wurden 700 Haushalte in Echtz und Hottorf ans Glasfasernetz angeschlossen.

Bereit für weitere Haushalte

Für 18000 weitere unterversorgte Haushalte ist das schnelle Internet bereits in Griffweite: In Aldenhoven (Freialdenhoven und Siersdorf), Inden (Frenz und Lucherberg), Jülich (Barmen, Koslar und Merzenhausen), Kreuzau (Drove und Leversbach), Langerwehe (D´horn, Geich, Heistern, Luchem, Merode, Obergeich und Schlich), Niederzier (Huchem-Stammeln) sowie allen Ortsteilen von Hürtgenwald, Linnich und Titz werden die vertraglich vereinbarten Lösungen des Problems im Laufe des Jahres 2011 abgeschlossen.

Damit steigt der Versorgungsgrad mit schnellem Internet kreisweit auf 87 Prozent. Als Landrat Wolfgang die Breitbandinitiative 2009 ins Leben rief, hatten laut Umfrage nur 68 Prozent der Haushalte die Möglichkeit, sich mit 16 Mbit/s durchs Internet zu klicken.

Von den 1,4 Millionen Euro, die der Kreis Düren aus seinen Konjunkturpaket-II-Mitteln für den Ausbau der Infrastruktur bereitgestellt hat, wurden 1,04 Millionen abgerufen. Bedingung war dabei stets, dass die Kommunen den in Anspruch genommenen Betrag aus eigenen Mitteln verdoppeln. So hatte jede Stadt und Gemeinde die Chance, eine passgenaue Lösung für sich zu erarbeiten und mit Hilfe eines Vertragspartners umzusetzen.

Darüber hinaus investiert der Kreis Düren bei Straßenbaumaßnahmen weitere 120.000 Euro in die Verlegung von Leerrohren, in die Glasfaserkabel eingezogen werden. Das ist an der K11 (Ortsdurchfahrt Freialdenhoven), K35 (zwischen Lamersdorf und Inden-Altdorf) und K12 (zwischen Welz und Ederen) schon geschehen; an der K5 (Ortsdurchfahrt Hasselsweiler) und K34 (zwischen B264n und A4/Verbindung von Langerwehe nach Inden) werden die Rohre 2011 verlegt.

„Ohne die Anschubfinanzierung aus öffentlichen Mitteln hätte es diesen Schub nicht gegeben, weil sich der Ausbau des Glasfasernetzes in ländlichen Gebieten für die Kabelanbieter nicht rechnet”, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. „Mit vereinten Kräften haben wir dieses Manko ausgeglichen, die weißen Flecken sind bald fast vollständig verschwunden. Damit haben wir in kurzer Zeit einen immensen Standortnachteil beseitigt und den Kreis Düren zukunftsfähig gemacht.”
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