Jülich - „Bettflucht” schützt Alkoholsünder nicht vor Strafe

„Bettflucht” schützt Alkoholsünder nicht vor Strafe

Von: pol-dn
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Obwohl er sich nach seiner Alkoholfahrt noch zügig ins Bett gelegt hatte, ist ein 63 Jahre alter Jülicher von der Polizei erwischt worden.

Der Hinweis eines aufmerksamen Zeugen führte die Jülicher Beamten am Freitagabend auf die Spur des Mannes, der noch gegen 22.40 Uhr mit seinem Wagen auf der Neusser Straße unterwegs gewesen war. Zuvor hatte der Zeuge bei dem 63-Jährigen Alkoholgeruch bemerkt und die Polizei alarmiert. Auch das Kennzeichen gab der Zeuge dabei weiter, so konnten die Beamten den Wohnort des Verdächtigen ermitteln.

Als die Polizisten dort nach dem Rechten sehen wollten, rannte der Jülicher gerade in sein Zuhause und wollte sich damit offensichtlich der drohenden Kontrolle durch die Beamten entziehen.

Die Beamten fanden den Fahrer schließlich in seinem Bett vor. Der mimte den Überraschten und gab vor, bereits in Schlaf gefallen zu sein. Dass er unter der Bettdecke vollständig angekleidet war und zudem noch den Autoschlüssel in der Hosentasche hatte, ließ jedoch an dieser Räuberpistole erhebliche Zweifel aufkommen. Ein daraufhin durchgeführter Alkoholtest ergab schließlich einen Wert von 1,38 Promille.

Die Beamten nahmen den Verkehrssünder mit auf die Jülicher Polizeiwache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert