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Betrunkener Unfallfahrer war bewaffnet

Von: pol-dn
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Mit reichlich Alkohol im Blut einen Kreisverkehr übersehen, Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet, am Ende noch ein Strafverfahren wegen Waffenbesitzes: Für einen 42-jähriger Dürener begann der Sonntag alles andere als feiertäglich.

Gegen halb vier Uhr nachts war der Mann mit dem Auto auf der Bundesstraße 56 von Düren nach Jülich unterwegs. Wie Polizei Düren erklärte, übersah er dabei offensichtlich einen Kreisverkehr, geriet in die Begrünung, beschädigte eine Warnbake und prallte schließlich gegen einen Baum.

Da er deutlich nach Alkohol roch, führten Polizeibeamte am Unfallort einen Alcotest durch. Da das Ergebnis deutliche 1,66 Promille erbrachte, sollte der Fahrer zur Entnahme einer Blutprobe nach Jülich gebracht werden.

Doch der Unfallfahrer weigerte sich, in den Streifenwagen zu steigen, warf sich auf den Boden und trat nach den Beamten. Endlich auf der Wache angekommen, entdeckten die Polizisten in der Kleidung des Festgenommenen noch einen verbotenen Teleskopschlagstock.

Der erheblich beschädigte Wagen des Dürener musste abgeschleppt werden. Ihn selbst erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Seinen Führerschein ist er ebenfalls los.

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