Benefiz-Konzert: Bei der Premiere kein Platz frei

Von: bw
Letzte Aktualisierung:
benefizbus
Die A-cappella-Gruppe „Notsi(n)gnale” präsentierte neben Klassikern der vergangenen Jahrzehnte auch einen selbst geschriebenen Song über Jülich. Foto: Wickmann

Jülich. Das große Benefizkonzert zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes Jülich ist bei seiner Premiere ein großer Erfolg geworden. In der Schlosskapelle der Zitadelle boten die beiden Jülicher Gruppen Choices und Notsi(n)gnal dem Publikum ein buntes Programm aus bekannten Liedern der vergangenen Jahrzehnte bis hin zu selbst geschriebenen Songs.

Beide Gruppen verzichteten zugunsten des guten Zwecks auf ihre Gage.

Zum Start in den Abend begrüßten der Sprecher des Ambulanten Hospizdienstes, Albert Dreyling, und die Koordinatorin des Dienstes, Anette Fischer, die gemeinsam die Organisation des musikalischen Abends übernommen hatten, die Besucher.

„Wir freuen uns über unsere zahlreichen Gäste und finden es ganz toll, dass unser erster Konzertabend in dieser Form direkt ausverkauft ist”, freuten sich beide. In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Heinrich Stommel die Wichtigkeit der Hospizdienste, durch deren Hilfe schwer kranken und sterbenden Menschen ein lebenswerter Abschied ermöglicht wird.

Er forderte weiter, die oft verdrängten Themen Krankheit und Sterben ins Bewusstsein der Bevölkerung zu holen, da jeder irgendwann davon betroffen ist. Hier sei in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet worden, und getreu dem Motto „Leben im Sterben” setzten sich die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen ein und betreuten sie bestmöglich auf ihrem letzten Weg.

Er wünsche dem Hospizdienst auch in Zukunft viele engagierte Mitarbeiter, um die erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortsetzen zu können. Auch Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel hatte ein Grußwort geschickt, in dem er die hervorragende Arbeit des Hospizdienstes lobte.

Musikalisch begann der Abend mit dem Aufritt der Gruppe „Choices”, die sich selbst als Folk- und Pop-Akkustikgruppe bezeichnet. Zu ihrem Repertoire gehören auch Stücke der bekannten Sängerinnen Nelly Furtado und Amy Winehouse. Der Gesang wird lediglich auf der Gitarre begleitet und erzeugte eine ganz eigene Stimmung, die das Publikum sofort mitriss.

Der zweite musikalische Beitrag des Abends war die neunköpfige A-cappella-Gruppe „Notsi(n)gnal”, in der auch Anette Fischer mitsingt. Getreu ihres Vorhabens der guten Unterhaltung heizten sie dem Publikum mit ihrer Version des Robbie Williams-Songs „Let me entertain you” ordentlich ein. Weitere Höhepunkte waren neben dem Pippi-Langstrumpf-Lied und einem japanischen Liebeslied der selbst geschriebene Song „Jülich ist schon korrekt”, der mit seinem witzigen Text für gute Laune sorgte.

Zum Abschluss dankte Albert Dreyling den Beteiligten für ihren Einsatz und Pfarrer Josef Jansen für seine seelsorgerische Arbeit im Hospizdienst sowie dem Schulleiter der des Gymnasiums Zitadelle Karl-Heinz Kreiner für die Möglichkeit, das Konzert in der Schlosskapelle geben zu dürfen.

Die Zuschauer feierten die Musiker mit „Standing ovation”. Angesichts des großen Erfolgs wird es wohl nächstes Jahr ein weiteres Benefizkonzert geben.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert