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Bekommt Jülich einen Spielplatz für alle Generationen?

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Mehrgenerationen-Spielplätze sind so etwas wie Trimmdich-Flächen für Jung und Alt. Die Erfahrung lehrt, dass sie genutzt werden, sich ältere und jüngere Semester dabei aber selten begegnen. Foto: imago/Paul von Stroheim

Jülich. Bekommt die Stadt Jülich einen Mehrgenerationenspielplatz wie Übach-Palenberg? Einen entsprechenden Vorschlag hat im Stadtrat die Jül-Fraktion gemacht.

Doch die anderen Fraktionen hegen Zweifel, ob eine solche Einrichtung in Innenstadtnähe etwas für Jülich sein könnte.

Als Standort böte sich der Brückenkopf-Park an, wo es Gärten und Plätze gibt, die mehrgenerationentauglich sind, allerdings eintrittspflichtig. In Übach-Palenberg will sich der Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Sport jetzt zunächst ein Bild machen. Dort wurden für dieses Vorzeigeprojekt immerhin 200.000 Euro aufgewendet.

Die Stadtverwaltung Jülich befürchtet zudem mangelndes Interesse, denn es gebe „hohe Hemmschwellen” und eine „Angst vor Bloßstellung” bei sportlicher Betätigung in aller Öffentlichkeit. Zudem: „Die Senioren benutzen die Sportgeräte vormittags, während die Kinder eher nachmittags den Spielplatz besuchen.”
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