Jülich - Bekämpfung der Keime zeigt Erfolge

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Bekämpfung der Keime zeigt Erfolge

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Bis zum späten Abend arbeiteten und spülten die Teams der Stadtwerke das von der Verkeimung mit Coli-Bakterien betroffene Leitungsnetz – hier in Rödingen. Foto: Jagodzinska

Jülich. Die Stadtwerke Jülich sind optimistisch, den Keimbefall im Teilen des Trinkwasserversorgungsgebiet in Bälde behoben zu haben. Aber: „Der gewünschte Grenzwert von ‚Null‘ ist noch nicht an allen Messpunkten erreicht. Deshalb können wir noch keine Entwarnung geben“, informiert Jürgen Söbbing, Leiter Netz-Management der Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ).

„Es zeigt sich aber, dass unsere Maßnahmen greifen.“ Das zugeführte Chlor ist mittlerweile im gesamten betroffenen Bereich nachweisbar und erledigt seine Aufgabe: Es tötet die coliformen Keime ab.

14 Mitarbeiter der SWJ kümmerten sich seit Bekanntwerden der Infektion um Ursachensuche und Behebung. Intensiv werden die Netzbereiche weiterhin gespült und exakt bemessene Mengen Chlor zugegeben. Darüberhinaus werden regelmäßig Wasserproben entnommen.

„Wir gehen davon aus, dass wir morgen Informationen über den coliformen Keim erhalten werden“, meinte Jürgen Söbbing am Montag.

Wie berichtet, waren bei einer von der SWJ veranlassten Routineüberprüfung des Trinkwassers coliforme Keime festgestellt worden. Betroffen waren einige klar einzugrenzende Ortsteile von Jülich und Titz. Sofort hatte die SWJ begonnen, die betroffenen Wasserleitungen des Netzes abzutrennen und die Endpunkte sorgfältig zu spülen.

Zusätzlich werden seit dieser Zeit exakt bemessene Mengen Chlor dem Trinkwasser beigegeben. Sie bewirken eine sichere Keimabtötung. Regelmäßig wurden und werden Wasserproben entnommen, die ein akkreditiertes Labor untersucht. Mit dem Kreis-Gesundheitsamt stimmt die SWJ alle Maßnahmen eng ab.

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