Beim Neubau hätte die Jülicher Stadthalle so viele Plätze wie bisher

Von: -vpu-
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Jülich. Der Stadtrat war am Donnerstag einigermaßen irritiert. Am Standort der alten Stadthalle ist auch der Neubau einer Veranstaltungsstätte möglich, der wenigstens den Raumbedarf der Jülicher Vereine deckt: mit bis zu 525 Sitz- und bis zu 1050 Stehplätzen.

CDU-Ratsherr Lambert Schmitz brachte es auf den Punkt: „Wir sind sicher alle begeistert. Aber welche finanziellen Auswirkungen hat das?” Der interessierte Investor, die Jülicher Rurbau-GmbH, war selbst nicht im Rat präsent und ließ die Grobplanung vom Beigeordneten Martin Schulz vorstellen. Der konnte natürlich nicht für den Investor sprechen.

Die Frage, um die sich alles dreht, lautet: Welchen Kaufpreis für das Grundstück von Stadthalle und Schirmerschule kann das Tochterunternehmen der Woge bieten? Dahinter steht die Annahme, dass es unterschiedlich teuer ist, die alte Stadthalle zu sanieren oder eine neue zu errichten. Die Stadt würde dem Investor je nachdem wohl entgegenkommen, da sie ja einerseits selbst keine Sanierungskosten hat und andererseits für Vereine und städtische Kultur ein neuwertiges Gebäude erhält.

Zudem ist unklar, bis wann der Rat eine Entscheidung treffen muss. Rurbau-Geschäftsführer Reinhard Steiner hatte vor Tagen von einer Frist bis September gesprochen. Am Donnerstag im Rat gab es widersprüchliche Aussagen, ob das noch gilt oder jetzt ein größeres Zeitfenster besteht. Teile des Rates zeigten Bereitschaft, sich auch in der Sommerpause mit dem Thema zu beschäftigen. Bürgermeister Heinrich Stommel plädierte hingegen dafür, die Angelegenheit in Ruhe zu prüfen.

Ungeachtet der Frage, ob die Stadthalle saniert oder neu gebaut wird, möchte die Rurbau an der Düsseldorfer Straße auch ein Hotel und ein Gästehaus für das Forschungszentrum errichten.
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