Beim Fest der Nationen von den Kindern lernen

Von: gre
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Ganz locker zeigten die Kids des Tanztheaters unter Iris Freudenthal ihre neuesten Kreationen. Foto: Greven

Aldenhoven. Die Integrationsarbeit in Aldenhoven ist schon immer vorbildlich. Das stellte Schulamtsleiterin Sybille Haußmann von der Kreisverwaltung Düren fest. Sie vertritt zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Inass Al-Jawari den Kreis Düren im „Initiativkreis Integration Aldenhoven“ und übernahm auch die Moderation der verschiedenen Beiträge zum „Fest der Nationen“, welches am vergangenen Samstag zum fünften Male in der Merzbachgemeinde stattfand.

Alle zwei Jahre trifft man sich am Schulzentrum in der Schwanenstraße, dort wo Integration ständig gepflegt wird unter den Schulkindern, gleich welcher Nation, Herkunft oder Religion. „Von den Kindern können wir lernen“, so Bürgermeister Ralf Classen, der gemeinsam mit Sybille Haußmann Begrüßungsworte sprach.

„Das Fest der Nationen ist etwas Besonderes: Ein Fest der Generationen, ein Fest der Kulturen, ein Fest der Schulen und Kitas, ein Fest für alle Einkommensschichten, ein Fest der Genüsse, eben ein Fest für alle.“ Gerade heute sei ein solches Fest wichtiger denn je. Grundgedanken dieses Festes seien Toleranz, Akzeptanz, aber auch Integration, „wenn der Wille dazu da ist“.

Kinder lernen von den Erwachsenen und umgekehrt. „Wir wollen in Aldenhoven zeigen, dass das gemeinsame Zusammenleben gut funktioniert. Das ist unsere Verantwortung als Erwachsene.“ Das Fest diene nicht zuletzt dazu, miteinander zu reden und nicht übereinander.

Der Bürgermeister und auch Frau Hausmann dankten den Institutionen, Vereinen und Gruppen, vor allem den vielen ehrenamtlichen Helfern, die auf vielfältige Weise zum Gelingen des Festes beitragen, den Schulen, den Kindergärten, den Religionsgemeinschaften, dem türkisch-islamischen Kulturverein und dem Jugendrat.

Besonders Interesse und Lob galt den verschiedenen Tanz- und Liedbeiträgen der Kinder, angefangen von den Kleinsten aus den Kindergärten bis zu den Kids der Grundschulen, des Jugendchores der St. Martinus-Pfarre und des Tanztheaters.

Für die leiblichen Genüsse boten vor allem die rührigen Gastgeberinnen des türkisch-islamischen Kulturvereins ihre Leckereien an, ob herzhaft oder zuckersüß – einfach lecker.

Der Verein nahm die Gelegenheit wahr, im Rahmen des Festes seinen künftigen Bauwunsch, die neue Moschee, im Plan den Interessenten zu präsentieren.

Es war ein rundum gelungener Nachmittag, der wiederum seine Anziehungskraft bestätigte.

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