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Behördenball mit neuem Konzept: Party bringt Spenden

Von: fjs
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5000 Euro aus dem Erlös des Behördenballes wurden nun an soziale oder caritative Zwecke im Kreis Düren gespendet. Foto: Schröder

Kreis Düren. Was gut ist, kann man immer besser machen: Alljährlich ist der Behördenball an Weiberfastnacht für die tanzfreudigen Narren erste Adresse. Rund 2500 Besucher werden gezählt, seitdem das Vergnügen in der Arena Kreis Düren stattfindet. Diesmal wurde mit dem neuem Konzept gearbeitet, das neben Partyvergnügen auch für Spendengelder sorgte.

 Das Organisationskomitee Behördenball und die Karnevalsgesellschaft „Holzpoeze Jonge“ sind die Veranstalter. „Wir haben immer Probleme, weil viele unserer Besucher beim Feiern kaum ein Ende finden“, sagt Robert Baumgarten, Ehrenvorsitzender der „Holpoeze Jonge“.

Und: „Der Aufwand ist so nicht mehr zu leisten.“ Deshalb gründen das Organisationskomitee und der Förderverein der „Holzpoeze Jonge“ einen Verein in GbR-Form. Und davon sollen bei der 20. Auflage des Behördenballes in erster Linie die Feiernden profitieren: Wer also beim letzten Tanz in der Arena Kreis Düren noch nicht genug hat, kann im Haus der Stadt weiter feiern.„BB2Night“ heißt die Veranstaltung, bei der DJs an Weiberfastnacht ab 18 Uhr heiße Scheiben auflegen. Ein Shuttle-Service pendelt von der Arena zum Haus der Stadt. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ein Kombi-Ticket für beide Veranstaltungen 22 Euro.

Der Erlös wird für soziale oder caritative Zwecke ausgeschüttet. Das soll auch mit dem neuen Konzept so bleiben, versichern die Verantwortlichen. 5000 Euro aus dem letzten Ball verteilte der „Holzpoeze“-Schatzmeister Stefan Schloemer nun. Je 1000 Euro erhielten die Kita am Sonnenweg in Rölsdorf und die Hospizbewegung Düren-Jülich, 500 Euro kann der Förderverein der AWO in den Sinnesgarten am Hermann-Koch-Seniorenhaus investieren, 200 Euro erhält der Rolli-Treff in Merken.

Über 800 Euro für den Ausbau der U3-Betreuung freut sich die Kita St. Anna. Jeweils 500 Euro erhalten das Jugendzentrum MultiKulti, der Dürener Kinderkarnevalszug sowie Peter Borsdorff, der den Betrag in seine Aktion „Mädels-Run“ investieren kann.

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