Beach-Cup wartet mit viel Prominenz auf

Von: Guido Jansen
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Im Sand von Jülich geht es zum dritten Mal hoch her: Beim DKB-Beach-Cup vom 5. bis 7. September werden wieder namhafte Profis erwartet und reichlich Publikum. Foto: Guido Jansen
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Haben zugesagt: die Vize-Weltmeisterinnen Carla Borger (hinten) und Britta Büthe. Foto: Guido Jansen

Jülich. Zwei Vize-Weltmeisterinnen und Deutschlands vielfache Beachvolleyballerin des Jahres – besser könnte das Frauenfeld bei der 14. Auflage des DKB-Beach-Cups kaum besetzt sein. Das Spektakel im Sand findet vom 5. bis zum 7. September nach seinem Umzug von Düren nach Jülich zum dritten Mal im Brückenkopf-Park statt.

Höhepunkt ist das Einladungsturnier für Beachvolleyballprofis am Sonntag, 7. September, ab etwa 11 Uhr. Britta Büthe und Carla Borger, die Vize-Weltmeisterinnen aus dem vergangenen Jahr, haben ihre Teilnahme zugesagt, der Start der sechsfachen deutschen Beachvolleyballerin des Jahres, Laura Ludwig, gilt als so gut wie sicher.

„Wer die vierte Frau ist steht noch nicht fest“, sagt Bernd Werscheck, der sportliche Leiter des Turniers, das vom Kreis Düren unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn stattfindet. Der letzte Platz wird vermutlich erst nach der deutschen Meisterschaft am kommenden Wochenende verteilt. Für Qualität und Stimmung ist damit gesorgt, schließlich gilt Ludwig mit ihrer extrovertierten Art als Publikumsliebling der deutschen Sand-Sportler.

Das Männer-Feld ist bereits komplett. Werscheck hat mit Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif eines der deutschen Nationalteams eingeladen. Dazu kommen mit Tim Holler und Jonas Schröder die Senkrechtstarter in der deutschen Szene. „Sie sind das Team der Stunde“, sagt Werscheck. „Bei jedem wichtigen Turnier, das sie gespielt haben, sind sie mindestens bis ins Halbfinale gekommen.“ Eine Prognose ist schwer, wen Schirmherr Spelthahn am Ende zur Königin beziehungsweise zum König von Jülich krönen darf.

Seit Jahren gilt das Turnier bei den deutschen Beach-Profis als Höhepunkt zum Saisonende. Das liegt unter anderem am Modus. Die Zweier-Teams werden aufgelöst. Vier Frauen und vier Männer spielen mit immer wechselnden Partner. Am Ende gewinnt der, der die meisten Siege und Sätze verbucht hat.

Besuch vom Olympiasieger?

Gut möglich ist laut Werscheck, dass Olympiasieger Julius Brink dem Turnier einen Besuch abstattet. Starten kann er nicht, da er verletzungsbedingt im Frühjahr seine Karriere beendet hat. Damit ist das Gold-Duo von London mit Brink und Jonas Reckermann nicht mehr im Geschäft. Die Teams mit den besten Chancen, in die Fußstapfen zu treten, spielen beim DKB-Beach-Cup.

Los geht das Turnier bereits am Freitag, 5. September, mit der offiziellen Kreismeisterschaft der Schüler, die zum ersten Mal ausgetragen wird. Das Turnier um den Sparkassen-Cup kann schon um 10 Uhr beginnen, weil es als Kreismeisterschaft zum Unterricht gehört. Im klassischen Beachvolleyball-Modus Zwei gegen Zwei treten die Teams der Schulen des Kreises in den Altersklassen U16 und U18 gegeneinander an. Für jedes teilnehmende Team gibt es einen Preis, die Schule mit den meisten Teams erhält zudem einen kleinen Sack mit Bällen.

Von Anfang an fester Bestandteil des DKB-Beach-Cups ist das Turnier für Freizeitmannschaften um den Stadtwerke-Cup, das am Samstag, 6. September, ausgetragen wird. Ab 12 Uhr treten Vierer-Teams gegeneinander an. Anmeldeschluss ist der 1. September.

An das Turnier der Profis am 7. September angeschlossen ist der Rad-Aktionstag des Kreises Düren. Ab 9.30 Uhr werden Verpflegungspakete am Haupteingang des Brückenkopf-Parks an alle Teilnehmer ausgegeben, die dann gegen 10 Uhr zu einer rund 35 Kilometer langen Tour durch das Jülicher Land aufbrechen. Nach der Rückkehr haben die Teilnehmer freien Eintritt in den Park, können dort ihr Fahrrad auf Sicherheit prüfen lassen und mitverfolgen, wer Königin und König des Jülicher Sandes wird. Ein ausführlicher Bericht hierzu auf der 2. Lokalseite.

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