Inden - Bau des großen Indemanns liegt im Kosten- und Zeitrahmen

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Bau des großen Indemanns liegt im Kosten- und Zeitrahmen

Von: hfs.
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Die Zufahrtsstraße zum großen Indemann ist fertiggestellt. In Abstimmung mit dem zuständigen Forstamt erfolgt nun eine Wiederbepflanzung der Böschungen. Foto: Uerlings

Inden. Der Bau des Indemanns auf der Indener Goltsteinkuppe liegt im Zeitplan. Dies berichtete Wolfgang Henze von der Gesellschaft für Infrastrukturvermögen des Kreises Düren (GIS) in einer gemeinsamen Sitzung von Bau-und Vergabeausschuss beziehungsweise dem Ausschuss für Gemeindeplanung.

„Ende Juni kann der Indemann übergeben werden”, so Henze, der zuvor einen Sachstandsbericht zum 6,5 Millionenprojekt ablieferte.

Die Straßenbaumaßnahme zum Indemann ist weitestgehend abgeschlossen. Erfreulich, so der GIS-Vertreter, gab es lediglich fünf Beschwerden gegen den Baulärm. Der Parkplatz ist ebenfalls befahrbar, für eine später angedachte Wohnmobil-Servicestation wurden Rohrleitungen eingebaut.

Was den direkten Bau des Indemanns anbelangt, sei man zur Zeit dabei, die Bodenplatte zu gießen. Im Laufe des März wird ein Blitzschutzfeld eingezogen, im April beginnt der Aufbau des Stahlkörpers und die Montage des Aufzugs. „Im Mai werden dann die Treppen, Podeste und Einbauten im Indemann erfolgen, im Juni wird dann die Illumeshfassade angebracht.” Henzes Ausführungen nahmen die Ausschussmitglieder zufrieden zur Kenntnis. „Denn dann können wir ja im Juli mit der Übergabe rechnen”, so Bürgermeister Ulrich Schuster.

Was die Finanzen anbelangt, werden von den veranschlagten 6,5 Millionen Euro wohl knapp eine Million Euro für die Projektplanung rund um den stählernen Koloss übrig bleiben. Was zur Zeit ansteht, ist die Schaffung eines Betreiberkonzepts. Hierzu müssen Investoren - unter anderem für den Gastronomiebereich - gewonnen werden. „Die angelaufenen Gespräche sind viel versprechend”, nannte Schuster keine Namen. Was Mitglieder der CDU mit einem leisen Zwischenrufe in Richtung Rudi Assauer kundtaten, den Repräsentanten der Veltins-Brauerei.

Dass für die Gestaltung des Außenbereichs schon jetzt mit den ersten Planungen begonnen werden muss, dies machte Regina Dechering, Stadtplanerin der Gemeinde Inden, deutlich. So müssten frühzeitig Rahmenbedingungen für den Außenbereich geschaffen werden, entsprechend auch seitens der Gemeinde Inden Gelder in die Hand genommen werden. „Null-Kosten, dafür aber eine hundertprozentige Entscheidungsgewalt, die wird es nicht geben”, so Ulrich Schuster unmissverständlich.

Der „dreigeteilte” Bebauungsplan der Goltsteinkuppe sieht im Osten ein reines Naherholungsgebiet vor, während westlich der Funbereich zur Geltung kommen soll. Dazwischen liegt die „Eventmeile” mit dem Indemann. Ein Teilbereich davon ist aber noch nicht im Besitz der Gemeinde. Es müssen noch, so Schuster, Gespräche über den Ankauf geführt werden.
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