Jülich - Barabara Biel ist die Frau für die seelsorgerische Struktur

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Barabara Biel ist die Frau für die seelsorgerische Struktur

Von: ptj
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Pastoralreferentin Barbara Bie
Pastoralreferentin Barbara Biel steht vor dem Roncallihaus mit der bewegten Feuertaube aus der Feder des ungarischen Künstlers in Händen. Dort wird die neue Pastoraletage ihren Platz haben. Foto: Jagodzinska

Jülich. Seit Anfang Juli ist Barbara Biel Pastoralreferentin in der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) „Heilig Geist” Jülich. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Pastoralaufbau in Vorbereitung und Begleitung der Fusion zur neuen Pfarrei „Heilig Geist” der 16 Gemeinden in Jülich und Schophoven.

Fusionstermin zu der einen großen Pfarrei „Heilig Geist” Jülich ist der 1. Januar 2013. Die Gründungsmesse mit Einführung des neuen leitenden Pfarrers Josef Wolff wird am 13. Januar in der Jülicher Propsteikirche gefeiert.

Barbara Biel hatte bereits als Hochschulseelsorgerin und Leiterin der Katholischen Studentengemeinde (KSG) Jülich im Pastoralteam der GdG Jülich mitgearbeitet und sich dort im vergangenen Jahr in die Entwicklung des Pastoralkonzepts eingebracht.

„Diese Konzeptarbeit ist für mich intensiver geworden, seit Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz das Pastoralteam leitet. Außerdem hat mich beeindruckt, wie sehr sich viele Ehrenamtliche aus den Gemeinden der GdG in den Arbeitsgruppen zum Pastoralkonzept und in den Räten bei den schwierigen Diskussionen der Fusionsentscheidung engagiert haben.

Deshalb habe ich mit der Personalabteilung im Bistum Aachen eine Versetzung in die GdG erwogen, die zum 1. Juli erfolgt ist”, begründete die Pastoralreferentin ihre Entscheidung zur beruflichen Veränderung.

Wichtige Aufgabenbereiche im Pastoralaufbau in den nächsten Monaten sind: „Die Moderation des Pastoralteams, der Aufbau der neuen Pastoral-Etage im Roncalli-Haus, in der alle Gemeinde- und Pastoralreferenten ihr Büro haben werden, und die Entwicklung der neuen Öffentlichkeitsarbeit der GdG Heilig Geist mit Gesamt-Pfarrbrief und Homepage. Ein Projekt ist bereits fertig: unser neues Logo für die Pfarrei mit der bewegten Feuertaube.”

Die Fusion der 16 Gemeinden ist eine Vorgabe des Bistums und für die Menschen in den beteiligten Gemeinden, für Ehren- wie Hauptamtliche eine große Aufgabe. „Wir betreten Neuland, weil sich viele Strukturen verändern werden, die Jahrzehnte lang eingefahren waren”, betonte Biel. Es wird in Jülich einen leitenden Pfarrer geben, der in enger Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam alle Belange der Pastoral in den Gemeinden koordinieren wird.

„Im Pastoralteam kooperieren drei Priester und vier Gemeindereferenten und -referentinnen in der Gemeindepastoral, ein Diakon mit Zivilberuf, zwei Pastoralreferenten in der Schul- und Hochschulseelsorge, eine Gemeindereferentin in der Krankenhausseelsorge und ich selbst als Pastoralreferentin in der GdG”, zählte Biel auf.

Alle in der Gemeindepastoral Tätigen werden für mehrere Gemeinden als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und in diesen Gemeinden wichtige Dienste übernehmen, aber auch für einen bestimmten pastoralen Schwerpunkt für die ganze GdG verantwortlich sein. Das heißt, alle 16 Gemeinden haben weiterhin feste Ansprechpartner, können aber auch von den gemeindeübergreifenden Diensten und Aktivitäten profitieren.

Dabei nehmen die 16 Gemeinderäte in den Gemeinden und der GdG-Rat als Pfarrgemeinderat für die Gesamtpfarrei und der überpfarrliche Kirchengemeindeverband wichtige Schlüsselpositionen ein. Ehrenamtliche und Hauptamtliche bestimmen gemeinsam den Weg der Pfarrei „Heilig Geist” in Jülich.

Die Wahlen zum Gesamtpfarrgemeinderat, zum Gesamtkirchenvorstand und den 16 Gemeinderäten finden am 17./18. November statt. Die neuen Gremien bilden sich noch im Dezember, um bei der Gründung der neuen Pfarrei im Januar in Funktion zu sein. „Mit diesen Veränderungen ergibt sich für alle, die katholische Kirche in Jülich mitgestalten, neu die Chance und Herausforderung, als Volk Gottes miteinander auf dem Weg zu sein und den Aufbruch zu wagen”.

Dieser Aufbruch wird in diesem Jahr zum 50. Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils von der katholischen Kirche besonders in den Blick genommen und gibt auch der Präambel des Jülicher Pastoralkonzepts, das am 6. September vom GdG-Rat nach vielen Beratungen verabschiedet werden wird, seine Kraft. Die GdG „Heilig Geist” stellt ihre zukünftige Arbeit unter das Motto: „Gemeinsam Kirche sein mit den Menschen in Jülich - Pfarrei Heilig Geist auf dem Weg”.

Von der Hochschule in die Gemeinde

Pastoralreferentin Barbara Biel studierte Philosophie, Theologie und Kunsterziehung. Seit 1989 arbeitete die Mutter zweier Kinder im Bistumsdienst als Pastoralassistentin im damaligen Dekanat Meerbusch, anschließend dort als Pastoralreferentin mit Schwerpunkt Ehe- und Familienpastoral.

Seit 1998 war sie Pastoraltreferentin in der Hochschulseelsorge, Leiterin der Katholischen Studentengemeinde (KSG) am Campus Jülich der FH Aachen. Zusatzausbildungen erwarb sie in der Ehe- und Familienbildung und -Seelsorge, in der Hochschulpastoral sowie in der gestalttherapeutischen Pädagogik und Beratung.

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