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Ausschuss diskutiert Videoüberwachung am Bahnhof als Lösung

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Wird das Umfeld des Jülicher Bahnhofs Video überwacht? Oder wird so gar für die gesamte Innenstadt ein Plan erarbeitet, mit dem man den „Schandflecken“ begegnen kann.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing stand ein Antrag von CDU und SPD zur Diskussion, wie man das Umfeld des Jülicher Bahnhofes und Omnibushalteplatzes umgestalten kann. Denn trotz Abriss der Begrenzungsmauer und durch Einsaat von Rasen bietet die Fläche „weiterhin ein unattraktives Bild für die ankommenden Besucher“ formulierten die Antragsteller. Sie führten weiterhin aus, dass die Mehrzahl der Wartehäuschen teilweise zerstört und verschmutzt seien, Infotafeln beklebt, verschmiert und teilweise nicht mehr lesbar seinen.

Bereits im Jahr 2013 sollte ein runder Tisch gebildet werden, an dem alle Beteiligten wie Rurtalbahn, Polizei, Kuba und Stadt nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen sollten. „Geschehen ist leider nichts, die Verwaltung sah wohl keinen Handlungsbedarf“, hieß es. Mit dem Antrag wird die Verwaltung aufgefordert, zu ermitteln, ob eine Videoüberwachung des Bereiches Zerstörungen, Verschmutzungen und Schmierereien verringern beziehungsweise verhindern könnte. Zudem soll die Verwaltung ein Konzept vorlegen, wie die öffentlichen Toiletten im Bahnhof, die vom Kiosk aus zugänglich sind und sich „in einem nicht vorzeigbaren Zustand befinden“, verbessert werden können.

Für die CDU argumentierte Wolfgang Gunia nochmals für die Videoüberwachung, Lutz Baumgarten (Grüne) sprach sich nicht für eine große Lösung aus, genau wie Heinz Frey (UWG-JÜL). „Lassen wir doch zuerst einmal ein Projekt voranbringen“, meinte er auf Freys Argumentation, „doch alle Problemfelder in Jülich einmal zu erörtern.“ Generell stimme man dem Antrag zu, der müsste jedoch deutlich erweitert werden. Zum Beispiel auch auf den Bereich um die Stadtverwaltung. „Ich würde mich schämen, wenn ich Mitarbeiter der Stadtverwaltung wäre und jeden Tag daran vorbei gehen müsste.“ Mit dem Hinweis auf weiteren Beratungsbedarf wurde der Antrag anschließend in die nächste Sitzungsrunde verschoben.

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