Aldenhoven - Auch einen Hundestrand soll es am Indesee geben

Auch einen Hundestrand soll es am Indesee geben

Von: gep
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Aldenhoven. Eine bessere Anbindung an den geplanten Indesee wünscht sich die Gemeinde Aldenhoven. Dies wurde im Bauverwaltungsausschuss deutlich.

Wie der Ausschussvorsitzende Reinhard Paffen (CDU) sagte, müsse die Gemeinde bei diesem „Jahrhundertprojekt in fünf Kilometern” über die Indeland Entwicklungsgesellschaft ihre Interessen für den Entwurf des Rahmenplans des Restsees geltend machen. Dieser Rahmenplan ist dann Grundlage für die RWE-Abschlussbetriebsplanung für den Tagebau Inden.

Sowohl Aldenhoven als auch die Gemeinde Inden fordern „bessere Sichtbedingungen” auf den See. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Udo Wassenhoven verwies dabei auf das Negativbeispiel Blausteinsee: „Viel Grün, wenig See”. Daher sei es wünschenswert, dass der Grünzug von der Indeaue zum Indesee „in einen kleinen Strand mündet”.

Dort solle, so fordern Verwaltung und Rat, auch ein Fährhafen einschließlich eines Fahradstellplatzes angelegt werden. Davon würden auch die Bürger aus Jülich-Innenstadt, Kirchberg und Bourheim sowie anreisende Besucher profitieren.

Josef Kohl (Freie Wählergemeinschaft) hält auch einen Strandkiosk für erforderlich. Dieser dürfe aber, so Wolfgang Klems (CDU), wie am Blausteinsee kein jahrelanges Provisorium im Container bleiben. Auch sprach sich der Dürboslarer Ortsbürgermeister dafür aus, dass dort - anders als in Eschweiler - „Hunde auch mal baden dürfen”.

Wie die Planerin der Gemeinde Inden, Regina Dechering, im Ausschuss darlegte, geht es bei der Erstellung des Entwurfs zum Rahmenplan darum, die Interessen der Surfer, Taucher, Segler, Kanuten, Wanderer, Camper und Landwirte zu berücksichtigen. Sie machte allerdings eine Einschränkung: „Es kann in 50 Jahren ganz anders aussehen.”

RWE rechnet damit, dass der Indesee, der fast fünfmal so groß ist wie der Blausteinsee, in 20 bis 25 Jahren vollständig befüllt werden kann. Der Tagebau Inden wird 2030 ausgekohlt sein.
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