Koslar - Arnold Schlader: Kreis trauert um einen Künstler und Lehrer

Arnold Schlader: Kreis trauert um einen Künstler und Lehrer

Von: ojo
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Koslar. Sein verschmitztes Lächeln war kennzeichnend für Arnold Schlader. Und viele meinen, es in den Zügen mancher Keramikfigur aus dem Atelier des Künstlers wiederzuerkennen. Dieses Lächeln wird an den Koslarer Künstler erinnern, der am Montag im Alter von 66 Jahren verstarb.

Arnold Schlader war ein bodenständiger Mensch. Jugend und Schulzeit verbrachte er in Jülich und Overbach. Sein Pädagogikstudium in Aachen führte ihn ebenfalls nicht in die Ferne. Und seine berufliche Wirkungsstätte als Kunst-, Technik- und Mathematiklehrer, die Volks- und spätere Hauptschule Linnich, lag nur wenige Kilometer von seiner Wohnstatt entfernt.

Generationen von Schülern infizierte der geborene Pädagoge von 1968 bis 2007 mit dem Kunstvirus, sammelte mit seinen Schülern ungezählte Preise und Auszeichnungen. Viele Zeugnisse aus der Schulwerkstatt oder dem Schladerschen De-Nickel-Schuppen finden sich auf öffentlichen Plätzen im gesamten Kreis.

Ob seines unermüdlichen Bemühens um die Kunsterziehung erhielt der Koslarer 2006 die Große Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. Arnold Schlader, den eine langjährige Freundschaft mit dem Künstler Otmar Alt verband, erweiterte fortwährend seinen künstlerischen Horizont und formte seine unverwechselbare Handschrift aus, die seine Arbeiten „signiert”.

Der unerwartete Tod des Koslarers, der mit der Gründung des eigenen Ateliers, dem „De-Nickel-Schuppen”, einen künstlerischen Brennpunkt schuf, löste kreisweit Trauer aus. Gelegenheit, von ihm Abschied zu nehmen, wird am Samstag, 19. Juni, sein.

Auf Wunsch der Familie wird die Trauerfeier um 10 Uhr unter dem Zelt der Hauptbühne im Brückenkopf-Park Jülich gehalten. „Das wäre ganz in seinem Sinne”, sagt Klaus Ahlert, der als langjähriger Freund die Feier zelebriert. Zu Grabe getragen wird Arno Schlader gegen 11.30 Uhr auf dem Friedhof Koslar.
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