Bonn/Titz - Archäologen aus Nordafrika besuchen ihre Kollegen am Tagebaurand

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Archäologen aus Nordafrika besuchen ihre Kollegen am Tagebaurand

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Arabische Archäologen besuchen eine Ausgrabung im Braunkohlentagebau. Foto: Willy Schürmann

Bonn/Titz. Auf Einladung der Bundesregierung besuchen hochrangige Archäologen aus Algerien, Libanon, Libyen, Tunesien und dem Jemen eine Woche lang Deutschland. Am vergangenen Donnerstag statteten sie dem LVR-Landesmuseum in Bonn einen Besuch ab.

Die deutsch-arabische Kulturinitiative will den interkulturellen Austausch der Archäologen fördern und ihnen Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise deutscher Kulturinstitute geben.

Am Nachmittag stand ein Blick in den Braunkohlentagebau auf dem Programm. Die Archäologen der Außenstelle Titz des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege, die speziell für die Braunkohlenabbaugebiete zwischen Köln und Aachen zuständig ist, führten ihre arabischen Kollegen auf eine aktuelle Ausgrabung mit Siedlungsfunden der Bronze- und Eisenzeit (1000 vor Christus bis zur Zeitenwende).

Zur anschließenden Besichtigung der Außenstelle, auf deren Gelände eine keltische Hofanlage rekonstruiert wird, stießen auch Vertreter der Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier, in der das nordrhein-westfälische Städtebauministerium, die RWE Power AG und der LVR seit 1990 archäologische Untersuchungen und Publikationen fördern.
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