Kreis Düren - Arbeitslosenzahl nahezu konstant

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Arbeitslosenzahl nahezu konstant

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Kreis Düren. Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren hat sich im März im Vergleich zum Vormonat Februar nur leicht verringert.

Mit einem Rückgang auf nunmehr 10.792 Arbeitslose hinkt der Arbeitsmarkt an der Rur damit prozentual (-0,1 Prozent) weiter hinter der landesweiten Entwicklung (-1,4 Prozent) her.

Wie schon im Februar trübt ein deutlicher Anstieg im Bereich der von der Job-com des Kreises Düren betreuten Langzeitarbeitslosen die Bilanz. Während die Zahl der von der Agentur für Arbeit Düren betreuten Personen mit 165 auf nunmehr 2615 gesunken ist, stieg die Zahl der Arbeitslosengeld-II-Bezieher erneut um 149 auf aktuell 8177. Die Arbeitslosenquote liegt im Kreis Düren bei 8,1 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Unabhängig von den Auswirkungen der statistischen Revision - erstmals wurden im März die bislang getrennt von Arbeitsagentur und Job-com ermittelten Daten dank personenbezogener Verarbeitung in Einklang gebracht - sieht Claudia Steinhardt, Leiterin der Agentur für Arbeit Düren, aber nach wie vor deutliche Zeichen für eine Frühjahrsbelebung des Dürener Arbeitsmarktes, von der letztlich alle von Arbeitslosigkeit Betroffenen der Region profitieren werden.

„Eine hohe Anzahl an offenen Stellen, sinkende Zugangszahlen und eine steigende Anzahl an Arbeitsaufnahmen sind unverkennbare Zeichen.” Aufgrund dieser positiven Indikatoren sei auch für April und Mai mit rückläufiger Arbeitslosigkeit zu rechnen.

„Hinter der hohen Zahl von derzeit 1168 offenen Stellen steckt jedoch auch eine große Herausforderung”, erklärt Steinhardt weiter. „Es ist unser eigener Anspruch, den Unternehmen in der Region passgenau die gesuchte Arbeitskraft vorzuschlagen. Aufgrund der sinkenden Anzahl an Arbeitslosen wird die Auswahl natürlich immer kleiner.” Die Agenturleiterin setzt neben dem eigenen Dienstleistungsportfolio auch auf eine enge Kooperation mit den anderen Akteuren des Arbeitsmarktes, um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen.

Auch im März hat die Arbeitsagentur wieder verschiedenste Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung finanziert. Berücksichtigt man die 2295 Männer und Frauen, die davon profitieren und statistisch gesehen nicht als arbeitslos gelten, ergäbe sich eine Unterbeschäftigtenzahl im Kreis von 13.087.
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