Andreasmarkt: Linnich im Ausnahmezustand

Von: ojo
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Nicht gerade ein Alltagsgegenstand, aber auf dem Andreasmarkt zu finden: Die Wellnessstation für die moderne Kuh.

Linnich. Jedes Jahr die selbe Prozedur. Die Glühwein-Hersteller werden am Wochenende die Wetter- und Temperaturvorhersage für den Postleitzahlbereich 52441 besonders aufmerksam studieren. Sie können mit einem guten Geschäft auf dem Linnicher Andreasmarkt rechnen, wenn am Montag, 3. Dezember, bei angenehm kühler Witterung wieder Abertausende von Besuchern in die Stadt strömen.

 Bleibt es eher mild oder regnet es gar, dürfte das den Absatz des schmackhaften Wintergetränks deutlich schmälern. Es ist die 441. Neuauflage des bunten Markttreibens, die die Linnicher Innenstadt in Beschlag nehmen wird. Noch vor Sonnenaufgang, so sie denn zu sehen sein wird, bis in die Nacht hinein (18 Uhr) werden rund 181 Buden und Stände in der Innenstadt und auf dem Place de Lesquin auf viel Volk und Kundschaft warten. Die gesetzlichen Vorgaben zum Freihalten von Rettungswegen haben die Zahl der Stände etwa reduziert. Dem Charakter des Andreasmarktes wird das allerdings nicht abträglich sein.

Große Landmaschinen und putzige Ponys werden auf dem Place de Lesquin ihr Publikum finden, Textil- und Haushaltswaren, Spielzeug, Schmuck, Weihnachtsaccessoires, aber auch Lebensmittel zum sofortigen oder späteren Verzehr werden den Weg von der Mahrstraße bis zur Heinrich-Weitz-Brücke säumen. Viel zu sehen, zu schmecken und zu riechen also.

Quasi Wegbereiter des Andreasmarktes ist einmal mehr die Werbegemeinschaft Linnch. Deren Mitglieder laden am 2. Dezember zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Geöffnet sind die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr. Regelrechter Rummelbetrieb herrscht bereits ab Samstag auf dem Kirchplatz. Dort beginnt bereits am Samstag. 1. Dezember, die Spätkirmes.

Am Andreasmarkttag ist die Ortsdurchfahrt Linnich zwischen 5 und 23 Uhr gesperrt.

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