Am Sonntag beginnt das Jazzjahr

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Mit dem Boundless Dixieland Quartett aus Erkelenz beginnt am Sonntag das Jazzjahr 2010 in Jülich.

Jülich. Für die Freunde des Oldtime Jazz eröffnet der Jazzclub Jülich am Sonntag, 31. Januar, das Jazzjahr 2010. Ab 11.30 Uhr spielt in der Gaststätte „Franziskaner” im Rahmen eines Jazzfrühschoppens eine versierte Jazzformation der Region, das Boundless Dixieland Quartett aus Erkelenz, auf.

Es war in den späten sechziger Jahren, als sich im belgisch-niederländischen-Grenzraum bei Roermond, fünf junge Musiker zusammen fanden, Völker verständigend, grenzüberschreitend (boundless) zu jazzen.

Günther spielte die Trompete, Klaus die Klarinette, Thee die Posaune, Hugo das Banjo und Tom ein schon recht mitgenommenes aber tonreines Sousaphon. Einschlägige Banderfahrungen und regelmäßiges Proben führten schnell zur Auftrittsreife.

Dem Dixieland galt die große Liebe und den Vorbildern aus New Orleans, wie Louis Armstrong, Sidney Bechet oder Kid Ory versuchte man mit seiner Musik möglichst nahe zu kommen. Es dauerte nur wenige Jahre, bis sich die Boundless Dixieland Jazzband in der Region einen guten Namen erspielt hatte. Aus den anfänglichen Amateuren wurden bald vielbeschäftigte Semiprofis.

Der Band schlossen sich schnell weitere Musiker an , sie erweiterten Sound und Repertoire. Unter Mitwirkung diverser Profi-Jazzer wie dem Posaunisten Wiel Derix, dem Bassisten Armin Runge oder Manfred Hilgers, dem Gitarristen John Marshall oder dem Schlagzeuger Will Lindfors entwickelte sich der Musikstil zu einem typischen boundless Mainstream. Die Leitung und Organisation hatte und hat der Trompeter und Vokalist Günther Dülpers , der inzwischen bevorzugt das Altsaxophon spielt, mit Unterstützung des Klarinettisten und Pianisten Wilfried Daniels als Arrangeur.

ach Jahren begeisternden Jazzens haben sich die Boundless- Musiker hinsichtlich ihrer Haarfarbe auf silbergrau geeinigt, aber ihre Musik ist individueller, perfekter und spontaner denn je. Der Jazzclub Jülich e. V. freut sich auf diese Jazzer, die nicht nur für den ausschließlichen Jazzfan geeignet ist. Der Eintritt ist frei.
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