Alkoholisierter Rollerfahrer ohne Helm schwer verletzt

Von: red/pol
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Rödingen. Schwere Verletzungen hat ein Rollerfahrer am Dienstagabend bei einem selbstverschuldeten Unfall an einer Kreuzung bei Rödingen erlitten. Der 60-jährige Mann war betrunken, ohne Helm und ohne gültigen Führerschein unterwegs.

Der Mann aus dem benachbarten Rhein-Erft-Kreis war auf der Landesstraße 12 bei Rödingen unterwegs. Als er an der Kreuzung auf die Landesstraße 213 Richtung Bettenhoven abbiegen wollte, fuhr er gegen die Mittelinsel und kam mit seinem Roller zu Fall. Andere Verkehrsteilnehmer fanden den blutüberströmten 60-Jährigen gegen 22.15 Uhr an der Einmündung.

Da er sich bei dem Unfall schwer verletzt hatte, brachte ihn der Rettungsdienst nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus, wo er zur stationären Behandlung bleiben musste. Die Verletzungen am Kopf hätten glimpflicher sein können, wenn der Fahrer seinen Helm getragen hätte. Dieser befand sich jedoch im Ablagefach unter dem Sitz des Rollers.

Als Unfallursache erkannte die Polizei den starken Alkoholkonsum des Unfallopfers. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,26 Promille. Im Krankenhaus nahmen die Beamten zusätzlich eine Blutprobe.

Der 60-Jährige musste bereits vor Jahren den Führerschein nach einer Trunkenheitsfahrt abgeben und erhielt ihn bisher nicht zurück. Jetzt sieht er sich erneut einem Strafverfahren ausgesetzt. Die Polizei kommt deshalb zur Erkenntnis, dass der Rollerfahrer „gegen seine eigene Lebenserfahrung vieles falsch machte.”

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