Aldenhovener SPD sieht noch Chancen für Gemeinschaftsschule

Von: gep
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Aldenhoven. Die Aldenhovener SPD will ihr Projekt einer Großschule, die die Klassen 1 bis 10, also Grund- sowie Haupt- und Realschule umfasst, weiterverfolgen. Wie der Fraktionsvorsitzende Udo Wassenhoven erklärte, eröffnet diese Option der „Schulpolitische Konsens für Nordrhein-Westfalen”, den CDU, SPD und Grüne in Düsseldorf erzielt haben.

Dort heißt es in Absatz 7: „Da seitens einzelner Kommunen und Schulen ein Verbund von Grundschule und Schulformen der Sekundarstufe I gewünscht wird, sollte dies im Rahmen eines begrenzten Schulversuchs ermöglicht werden. Dabei muss sichergestellt werden, dass nach Abschluss der Grundschulzeit zu jeder anderen weiterführenden Schule gewechselt werden kann. Alle Neuerungen zur Weiterentwicklung der Schulstruktur werden wissenschaftlich begleitet.” Wassenhoven ist „äußerst erfreut”, dass eine innovative Idee aus Aldenhoven auf der landespolitischen Ebene zum Tragen gekommen ist. Damit sei es möglich, „es vielleicht doch so zu machen”, wie von der SPD zunächst vorgeschlagen, um trotz rückläufiger Schülerzahlen künftig in der Gemeinde den Unterricht in der Sekundarstufe I sicherzustellen. Voraussetzung sei aber, so unterstrich Wassenhoven, dass Eltern und Lehrer zustimmten.

Die Merzbach-Genossen hatten, um beim NRW-Schulversuch „Gemeinschaftsschule” bessere Genehmigungschancen zu haben, ein Modell entwickelt, das nicht nur die Sekundarstufe I, sondern auch die Primarstufe umfasst. Ende Mai hatte der Gemeinderat die Verwaltung mit der Prüfung beauftragt, ob „das Organisationsmodell der Gemeinschaftsschule” konsensfähig für Nachbarkommunen, Eltern und Schulkollegien und umsetzungsfähig sei.

In einem Gutachten für die Gemeinde hatte das Beratungsunternehmen „komplan” für die Schaffung einer Gemeinschaftsschule „6 bis 10” plädiert. Nur so sei die erforderliche Schülerzahl für eine Dreizügigkeit erreichbar.
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