Aldenhovener Ringer: Hin- und Rückrunde jetzt an einem Abend

Von: hfs.
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Die Ringerverantwortlichen beim TuS in Aldenhoven, wie zum Beispiel Geschäftsführer Norbert Westmark (r.) oder Co-Trainer Reiner Basner (l.) gehen davon aus, dass die junge Truppe erine erfolgreiche Saison in der Bezirksliga absolvieren wird. Foto: hfs.

Aldenhoven. Schweiß ist in den letzten Wochen schon reichlich geflossen bei den Ringern des TuS aus Aldenhoven. Am letzten Wochenende im August beginnt die neue Saison. Mit zehn Athleten starten die Aldenhovener in der Bezirksliga.

„Ob die Regelung so glücklich ist, müssen wir einmal abwarten.” Nicht nur für TuS-Geschäftsführer Norbert Westmark hat die neue Saison hinsichtlich Regelwerk eine gravierende Änderung. Denn künftig werden an einem Ringerabend gleich Hin-und Rückrunde ausgetragen.

„Zuerst startet zum Beispiel unser Neu-Athlet Niklas Basner in der 55 Kilogramm-Klasse im Freistil. Wenn alle sieben Klassen durch sind, gibt es eine kurze Pause.

Dann muss Basner wieder ran, allerdings im griechisch-römischen Stil”, erklärt Westmark die Neuheit. So besteht künftig ein Kampfabend aus maximal 14 Einzelkämpfen. „Für die Zuschauer dürfte dies sehr interessant werden”, meint dazu auch Trainer Kalle Ruch, der in seinem neuen Kader auf die Dienste von Mohamed Zeggai verzichten muss.

Beruflich verschlug es den Aldenhovener Klasseringer nach München. „Er hat sich dort dem SC Isaria Unterföhring angeschlossen. Er bleibt unserem Sport also treu”, freut sich auch Co-Trainer Wilfried Colling, „dass Mohamed weiterhin mit seinem Talent auf die Matte geht.”

Talentiert ist sein Sohn Justin ebenso. Schweren Herzens ließ man auch ihn gehen. „Er hat großes Talent, aber er muss sich weiter entwickeln können. Deshalb haben wir zugestimmt, dass er sich dem RC Merken anschließt”, sagt Westmark. Künftig ringt der junge Colling somit in einem Oberligateam. „Aber die Einzelmeisterschaften wird er weiterhin für uns bestreiten”, betont der Vater, der auf eine sehr erfolgreiche internationale Karriere zurückblicken kann.

„Ob Justin es auch so weit bringt, muss man einfach einmal abwarten. Aber wir müssen ihm die Chance geben, dass er nach oben kommt”, sagt auch Kalle Ruch, dessen Rat auch weiterhin im Deutschen Ringerbund gefragt ist. Er arbeitet weiter als Co-Trainer mit der National-Mannschaft und ist daher viel unterwegs. „Aber ich werde bei Engpässen sehr gut durch Wilfried Colling und Reiner Basner vertreten”, lobt Ruch seine Stellvertreter.

Am Freitag, 27. August erwartet der TuS aus Aldenhoven ab 20 Uhr (Waage) die Gastmannschaft vom AKS Rheinhausen zum Saisonstart. Weitere Heimkämpfe stehen dann gegen den RV Kelmis 1997 (Freitag, 10.09, 20 Uhr), RV Eilendorf 1999 (Freitag, 24.09, 20 Uhr), AC Mülheim II (Freitag, 10.10., 20 Uhr) und am Freitag, 15. Oktober an, wenn dann Germania Krefeld II zu Gast ist. Auswärts müssen die Aldenhovener Athleten beim AC Ückerath (4. September), Stommelner SV (18. September), Germania Altenessen (10. Oktober) sowie beim TKV Hückelhoven (23. Oktober) auf die Matte.

„Wir wollen wie im Vorjahr oben mitmischen”, hofft das Trainertrio auf eine ähnlich gute Saison wie die vorige.
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