Aldenhoven - Aldenhovener Marienwallfahrt: Zu Fuß auf dem Weg zu Gott

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Aldenhovener Marienwallfahrt: Zu Fuß auf dem Weg zu Gott

Von: gre
Letzte Aktualisierung:
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Sie gehören zum Arbeitskreis „Wallfahrt” (v.l.): Maria Landvogt, Rita Pinell, Lothar Tillmann, Gemeindereferentin Elke Jodocy und Rita Nau. Foto: Greven

Aldenhoven. In unserer schnelllebigen Zeit ist die alte Form der Suche nach Gott wieder aktueller geworden. Die Aldenhovener Marienwallfahrt hat eine mehr als 350 Jahre alte Tradition. Sie wurde begründet, als 1659 die Gnadenkapelle auf Geheiß von Pfalzgraf Herzog Philipp Wilhelm von Jülich errichtet wurde, um dem fünf Jahre zuvor gefundenen Gnadenbild eine Stätte der Verehrung zu schaffen.

Im Laufe der Zeit hat es immer in der Bedeutung der Wallfahrt ein Auf und Ab gegeben. „Aber das Pilgern ist wieder in”, sagt Pfarrer Lothar Tillmann, der ein Bedürfnis des Menschen sieht, „unterwegs zu Gott zu sein”. Er verkennt allerdings nicht die Schwierigkeit des Spagats zwischen Tradition und neuen Formen.

Unter seiner Leitung und der von Gemeindereferentin Elke Jodocy hat das Frauenteam des Arbeitskreises „Wallfahrt” ein Konzept für die Wallfahrt 2010 zu „Maria, Zuflucht der Sünder” entwickelt, die aus den drei Oktaven besteht: „Maria Heimsuchung” vom 27. Juni bis 4. Juli, „Maria Himmelfahrt” vom 15. bis 22. August, und „Maria Geburt” vom 5. bis 12. September.

Im Wesentlichen steht dieses Programm unter dem Motto „Meine Seele preiset den Herrn” und wurde bereits in einem Flyer veröffentlicht.

Eine wesentliche Neuerung enthält das Programm, nämlich das Angebot seelsorglicher Gespräche insbesondere für die Pilger, die in einem geschützten Raum ein VierAugen-Gespräch mit einem Seelsorger suchen. In einem eigens für die drei Oktaven hergestellten Büchlein mit Liedern, Psalmen und Gebeten werden den Pilgern Texte an die Hand gegeben, die ihnen helfen sollen, die richtigen Worte zur Gottesmutter zu finden. In den Begrüßungsworten an die Pilger heißt es: „Wir wünschen ihnen bei uns eine gute Zeit, in der sie neue Kraft und Zuversicht im Glauben finden mögen.”

Die erste der drei Oktaven beginnt am Sonntag, 27. Juni, mit dem feierlichen Hochamt um 11 Uhr und der Überführung des Gnadenbildes von der Kapelle in die Wallfahrtskirche durch Domkapitular Peter Müllenborn aus Schleiden/Eifel.

Am Nachmittag sind zwischen 14 und 15 Uhr seelsorgliche Gespräche und stille Anbetungen möglich, bevor um 16 Uhr die Marienvesper beginnt. Das weitere Wochenprogramm sieht vor: Montag 9 Uhr Morgenlob, Dienstag 19 Uhr Abendlob, Mittwoch 15 Uhr Pilgermesse für die Pilger aus dem Raume Geilenkirchen mit anschließenden Gesprächsmöglichkeiten und 17.30 Uhr Pilgerandacht.

Donnerstag, 9 Uhr Morgenlob und abends 20.30 Uhr Taiz-Gebet. Dieses wurde von Thomas Uerlichs und Hermann-Josef Meurer als meditative Gebetsfeier vornehmlich für die Jugend entwickelt.

Am Freitag, 2. Juli, dem Fest Maria Heimsuchung, ist das Gesprächsangebot ab 17.30 Uhr gegeben. Um 19.30 Uhr beginnt die Frauenmesse, in der Gemeindereferentin Maria Pütgens aus Baesweiler die Predigt halten wird. Am Samstag ist um 19 Uhr Wortgottesdienst mit Lichterprozession, um die Wallfahrt erlebbarer zu machen. Die erste Oktav endet am Sonntag, 4. Juli, mit dem feierlichen Hochamt um 11 Uhr, den seelsorglichen Gesprächen ab 14 Uhr, der stillen Anbetung in der Krypta um 15.30 Uhr und der abschließenden Marienvesper um 16 Uhr.
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