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Aldenhovener Marienwallfahrt: Nach 350 Jahren immer noch jung

Von: gre
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Marienwallfahrt in Aldenhoven: Weihbischof Reger bei der Opferbereitung, rechts Pfarrer Tillmann. Foto: Greven

Aldenhoven. Weihbischof Karl Reger freute sich bei seiner Begrüßung zur Eröffnung des Festhochamtes in der Martinus-Kirche, diesen hohen Marienfesttag den Gottesdienst in Aldenhoven feiern zu dürfen. Es sei sehr bemerkenswert, dass die Aldenhovener Marienwallfahrt in der ganzen Umgebung so fest verankert sei, dass sie nach nunmehr mehr als 350 Jahren noch immerzu jung erscheine.

Mit ihm feierten viele Gläubige aus der Region, die nach Aldenhoven gekommen waren, darunter auch viele Fußpilger. Aldenhovens Pfarrer Lothar Tillmann begrüßte Pilger aus dem ehemaligen Dekanat Aldenhoven sowie aus den Pfarreien Gereonsweiler, Rurdorf, Welz und Kinzweiler.

Zusammen mit den vielen Pilgern war die Geistlichkeit von der Gnadenkapelle in die Wallfahrtskirche eingezogen. Den Gottesdienst zelebrierte der Weihbischof unter Assistenz der Pfarrer Lothar Tillmann, Konrad Barisch, Rainer Müsers, Wilhelm Maqua, Dr. Rainer Hennes und Abbé Jean Tshingola Madotschi aus Kinshasa.

Die Predigt von Weihbischof Reger rankte um das Magnificat, welches an diesem großen Marienfesttag, der Aufnahme Mariens in den Himmel in der ganzen Welt thematisiert werde. „Der Mächtige hat Großes an mir getan”. Mit diesen Worten habe Marie eine Vorbildwirkung für Gottesnähe erzeugt.” Dieses Wort der Gottesmutter möge allen das Selbstbewusstsein verleihen, dass der Mächtige auch Großes an uns zu tun bereit sei.

Nach Beendigung des Gottesdienstes wurden die vielen Kräutersträußchen, die von Frauen aus Aldenhoven und Freialdenhoven gebunden und die vom Bischof während der Messe gesegnet worden waren, an die vielen Gläubigen abgegeben, die sich an die alte Tradition des „Kruckwöeschs” erinnerten und hierbei gleichzeitig für die Renovierung der Gnadenkapelle spendeten.
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