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Aldenhovener Hauptschule begeistert Arbeitgeber

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Auszeichnung für die GTHS Aldenhoven: Große Freude herrscht darüber bei Rektorin Ute Thimm (2. v. l.), Chemie- und Physiklehrer Dr. Joachim Kleine (3. v. r.) sowie den Schülervertretern Vrena Koszinoffski (3. v. l.) und Tobias Jansen (4. v. r.).

Aldenhoven/Köln. Null Bock auf Physik? Langeweile im Chemie-Unterricht? Keine Lust auf Technik? Es geht auch anders. Das zeigt die Ganztagshauptschule (GTHS) Aldenhoven. Und ist daher erneut für ihr Engagement ausgezeichnet worden - diesmal von den nordrhein-westfälischen Arbeitgebern.

Seit einigen Jahren bemängeln Ausbildungsbetriebe, dass Schüler trotz eines Abschlusses den Anforderungen der Lehre gerade in Bereichen wie Mathematik und Physik nicht gerecht werden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben die Unternehmerverbände NRW die MINT-Initiative ins Leben gerufen - MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Hierbei werden jene Schulen gefördert, die sich in den vorgenannten Bereichen besonders engagieren.

Erstmalig wurden anlässlich der Fachmesse „didacta 2010” auch neun Hauptschulen aus Nordrhein-Westfalen mit dem Gütesiegel „MINT-Haupt” ausgezeichnet. Mit dabei war in Köln auch eine Delegation der GTHS Aldenhoven. Die bereits vielfach ausgezeichnete Schule macht seit Jahren mit ihren Leuchturmprojekten Modellbau, Schulkino und Schulmuseum (im Ludwig Gall-Haus) auch überregional Schlagzeilen.

Als einzige Schule kooperiert die GTHS mit dem Schülerlabor (JuLab) des Forschungszentrums Jülich, das auch NRW-Schulministerin Barbara Sommer gerne als „außerschulischen Lernort” ausdrücklich empfiehlt. Hier können die Jugendlichen als praxisorientierte Ergänzung zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht in der Schule durch eigenes Experimentieren die „Spielregeln” der Natur und der Umwelt erforschen und Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen, Denk- und Arbeitsweisen entwickeln.

Wie der GTHS-Fachlehrer Dr. Joachim Kleine aus der Laudatio zu berichten wusste, hoben die Juroren desweiteren die hervorragende Ausstattung der Fachräume sowie den experimentell orientierten Unterricht hervor.

Schirmherrin Barbara Sommer wies darauf hin, dass die ausgewählten MINT-Schulen viele Anregungen für einen spannenden und nachhaltigen Unterricht sowie die Lehrerfortbildung erhalten. Davon profitieren die Schülerinnen und Schüler, die ein hervorragendes erweitertes Lernangebot bekommen. Das bestätigten auch die mitgereisten Schülervertreter Verena Koszinoffski und Tobias Jansen: „Auch Naturwissenschaften können richtig Spaß machen, wenn sie spannend und verständlich vermittelt werden. Das klappt an unserer Schule eben ausgezeichnet.”

Schulleiterin Ute Thimm freute sich nicht nur über die Auszeichnung ihrer Schule, sondern vor allem darüber, dass mit dem Preis das naturwissenschaftlich-mathematische Angebot der GTHS noch erweitert werden kann.

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