Aldenhoven/Düren - Aldenhovener FDP: Sparen ist jetzt erste Bürgerpflicht

Aldenhovener FDP: Sparen ist jetzt erste Bürgerpflicht

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Aldenhoven/Düren. Die FDP Aldenhoven will im Streit mit Landdrat Wolfgang Spelthahn (CDU) um die Anhebung der Kreisumlage nicht locker lassen.

Denn der FDP Kreiswahlparteitag habe mit großer Mehrheit die Einbeziehung der FDP-Stadt- und Ortsverbände bei den Haushaltsberatungen der Kreistagsfraktion beschlossen, unterstreicht der Aldenhovener Liberalen-Chef Willi Zander. Damit gelte auch für den Landrat: „Sparen ist jetzt die erste Bürgerpflicht.”

Zwar habe der Parteitag nach kontroverser Diskussion unter den rund 100 FDP-Mitgliedern aus dem Kreis Düren die Aldenhovener Resolution an die Kreistagsfraktion, der Erhöhung der Kreisumlage nicht zuzustimmen, nicht angenommen, doch sei, so die Einschätzung von Willi Zander, der Beschluss, dass die Ortsverbände durch ihre Vorsitzenden an den Haushaltsberatungen der Kreistagsfraktion teilnehmen können, „sogar mehr wert”. Das sei ein „großer Erfolg” für die Aldenhovener Freidemokraten.

Zudem müsse jetzt bei der Etat-Gesprächen auf „Einsparmöglichkeiten” das Hauptaugenmerk liegen. Zander: „Das Ziel, die Erhöhung der Kreisumlage zu verhindern, ist somit zumindest nicht ausgeschlossen. Die Entscheidung liegt nicht mehr alleine in der Hand der CDU- und FDP-Kreistagsfraktion oder im Ermessen des Landrates.”

Die Aldenhovener Freidemokraten, die die Kreisumlage bereits zur Kommunalwahl im Oktober zum Thema erklärt hätten, dass den Kommunen im Kreis und damit auch Aldenhoven wieder etwas finanzpolitischer Spielraum verschafft werden müsse - wohlwissend, so Zander, dass es nur „um kleine prozentuale Anteile in den Haushalten” gehen könne.

Zugleich wies der Aldenhovener Ortsverband die Angriffe des Landrates gegen ihren Vorsitzenden Zander zurück. Die unsachliche und verhöhnende Art zeuge „nicht gerade von politischer Klasse”. Offensichtlich, so die Liberalen, solle „ein unangenehmer Kritiker auf diesem Weg mundtot gemacht werden”.
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