Aldenhoven - Aldenhoven soll kein Las Vegas des Nordkreises werden

Aldenhoven soll kein Las Vegas des Nordkreises werden

Von: gep
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Aldenhoven. Drei Spielhallen reichen in Aldenhoven. Das ist die Position von Bürgermeister Lothar Tertel. Daher soll der Bauverwaltungsausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag, 1. Dezember, beschließen, einer Bauvoranfrage für den Umbau einer Gewerbeimmobilie an der Industriestraße zu einer Spielhalle das gemeindliche Einvernehmen zu versagen.

Geplant ist dort von einem Aldenhovener Geschäftsmann, sechs Spielhallen mit jeweils zwölf Spielgeräten zu eröffnen. Diesen Betrieb will er dann verpachten und mit einer größeren Pachtvorauszahlung eine Gaststätte mit Saal im Kernort modernisieren und als Speiserestaurant herrichten.

Doch die Gemeinde legt sich quer. Denn in Aldenhoven, so Tertel, gebe es bereits zwei Spielhallen und eine dritte sei im Industriegebiet bereits genehmigt worden. „Eine zusätzliche Vergnügungsstätte sprengt aus städtebaulicher Sicht die immerhin noch dörfliche Struktur in der Gemeinde”, heißt es. Ursprünglich war die dritte Spielhalle von Willi Thelen als „Mega Fun Casino” mit 48 Geldspielgeräten an der Kapuzinerstraße geplant worden.

Dazu hatte der Bauverwaltungsausschuss auch schon im Februar grünes Licht gegeben. Doch von diesem Standort nahm der Investor dann Abstand. Zuvor hatte es aus den Reihen der SPD Kritik gegeben, denn wegen des weithin sichtbaren Werbemastes könne Aldenhoven in den Ruf geraten, das „Las Vegas des Nordkreises” zu sein.

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