Aktueller Haushalt steckt voller Risiken

Von: ahw
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Aldenhoven. Als Kommune im Stärkungspakt ist in Aldenhoven der Finanzbericht ein fester Bestandteil jeder Ratssitzung.

Kämmerer Michael Ossenkopp berichtete dabei von einem deutlichen Plus im aktuellen Haushalt, die insbesondere das Aufkommen bei der Gewerbesteuer betreffen, wo sich höhere Steuereinnahmen durch eine Nachzahlung plus Zinsen auf eine Verbesserung von rund 1,4 Millionen Euro summieren. Bei den Kindergärten habe sich ein Plus von gut 140.000 Euro ergeben.

Die Kehrseite der höheren Einnahmen betrifft den Haushalt. „Das Jahr 2015 werden wir schlechter einbringen als gedacht“, kündigte der Kämmerer an. So müsse sich die Gemeinde auf reduzierte Schlüsselzuweisungen und eine höhere Kreisumlage einstellen, prophezeite er. Zudem werden Gemeindesteuern steigen.

Im laufenden Haushalt gebe es Risiken durch den Wasserschaden in der Realschule, das Hochwasser im Keller des Aldenhovener Sportheimes, die Auswirkungen des Pfingststurms und Probleme im Bereich Asyl. Nach 26 Asylbewerbern zum 1. Juli 2012 und 37 zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres ist die Zahl inzwischen auf 59 gestiegen. „Fast täglich werden es mehr“, klagte Ossenkopp.

Fatal ist dabei für die Gemeinde, dass die Zahlungen durch das Land für die Unterbringung dieser Bevölkerungsgruppe auf Basis der Vorjahreszahlen erfolgen, während der Großteil der Kosten bei der Kommune hängen bleiben, „obwohl das eine Bundesangelegenheit ist“, wie Ossenkopp anmerkte.

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