Linnich - Älteste Linnicher Glocke klingt bald wieder

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Älteste Linnicher Glocke klingt bald wieder

Von: Kr.
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Wie am Schnürchen verlief der Transport der Linnicher Glocke in rund 20 Meter Höhe. Foto: Krl

Linnich. Mehr als vier Monate war „Maria”, die älteste Glocke in der Pfarrkirche St. Martinus Linnich, unterwegs. Nun kehrte sie wohlbehalten nach Hause zurück. Das markiert gleichzeitig das nahende Ende der umfangreichen Sanierungsarbeiten am Turm der Kirche. Noch steht das Außengerüst, und die Fuger sind dabei, das alte Gemäuer neu einzufassen. Der alte Stahlglockenstuhl wurde durch eine Holzkonstruktion ersetzt.

Die restaurierte Glocke, die aus dem Jahre 1646 stammt und vom Gießer Franz von Trier hergestellt wurde, wird dort ebenso ihren Platz finden wie die Glocken Martinus, Anna Selbdritt, Katharina und Anna Maria.

Noch zum Ende des Monats soll das Geläut dann zum ersten Mal nach langer Zeit wieder erklingen, aber ganz gewiss werden die Linnicher die Geburt Jesu mit Glockengeläut feiern können.

Bei der Firma Lachmeyer in Baden-Württemberg war die Glocke bearbeitet worden. Ein Gutachter hat mittlerweile bestätigt, dass sich ihr Klang nach den nötigen Schweißarbeiten wesentlich verbessert habe.

Davon konnten sich auch die Schaulustigen überzeugen, die miterlebten, wie die Glocke mit Hilfe eines Autokrans auf ihren angestammten Platz in rund 20 m Höhe gebracht wurde.

Zuvor durfte Organist Markus Gerards sie mit einem Holzbalken zum Klingen bringen. Reibungslos verlief der Transport auf den Turm.
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