Adventlich festlich: Juliacum Brassers in der Sales-Kirche

Von: Kr.
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Großer Andrang: Weihnachtskonzert der Juliacum Brassers in der Sales-Kirche. Foto: Kròl

Jülich. Die längste Zeit des Jahres sind sie in alle Winde zerstreut, doch wenn Martin Schädlich, Andreas Trinkaus und Johannes Meures nach Jülich zurückkehren und mit Klaus Luft zusammentreffen, sind die Juliacum Brassers wieder komplett und greifen wie selbstverständlich zu Trompete, Horn und Posaune.

So war es auch am Vorabend des Weihnachtsfests und das Blechbläserquartett lud zu einem Konzert in die Sales Kirche nach Jülich ein. Musikliebhaber und zahlreiche Freunde und Bekannte aus Schul- und Studienzeiten waren gekommen, die Kirche platzte aus allen Nähten, kein Sitzplatz war frei.

Überwältigt waren die vier Musiker von dieser unerwartet hohen Resonanz, so dachten sie dann auch schon laut darüber nach, dies zu einem festen Termin in ihrem Veranstaltungskalender zu machen.

Man kennt die Juliacum Brassers in Jülich, man weiß, auf welch hohem Niveau die vier Musiker arbeiten. Auch dieses Konzert wurde ihrem Ruf wieder voll und ganz gerecht. „Adventlich festlich“, so hatte Martin Schädlich im Vorfeld erklärt, sollte es werden.

Chöräle der Altmeister

So begannen sie mit Chorälen und Canzonen der Altmeister Hans Leo Haßler von Roseneck, Riccardo Rognoni Taeggio und Johannes Brahms.

Weiterhin standen Stücke von Antonio Vivaldi, Engelbert Humperdinck, Reiche, Gabrieli, Ebel und James Lord Pierpont, bekannt durch seine Komposition „Jingle Bells“, auf dem Programm.

Da die Stücke zum Großteil für ein größeres Orchester geschrieben wurden, hatte Johannes Meures sie für das Quartett neu arrangiert und ihnen auch einen ganz eigenen Stempel aufgedrückt.

Bei dem Choral aus dem Weihnachtsoratorium von Bach „Wie soll ich dich empfangen“, Petzolds „Die Nacht ist vorgedrungen, oder „Macht hoch die Tür“ und „Hört der Engel helle Lieder“ von Mohr waren die Zuhörer sogar aufgefordert mitzusingen.

Es wurde eine rund herum gelungene Sache, das Publikum sparte dem entsprechend auch nicht mit Applaus für die Künstler und sicherlich käme, wie versprochen eine Neuauflage2014 sehr gut an.

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