Abschied von Kantor Simons am zweiten Weihnachtstag

Von: zts
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Ein letztes Mal Applaus an alter Wirkungsstätte: Von den verschiedenen Gremien und „seinem Propsteichor“ wurde Ernst Matthias Simons verabschiedet. Foto: Zantis

Jülich. Für viele Besucher in der Jülicher Propsteikirche war der Festgottesdienst am zweiten Weihnachtstag mit einem außerordentlichen Abschied verbunden. Nach fast 30 Jahren als Kantor in der Stadtpfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt beendete Organist und Chorleiter Ernst Matthias Simons einen kirchenmusikalischen Lebensabschnitt, der ihn an der Propsteipfarre zu einem anerkannten und auch gefeierten Kirchenmusiker gemacht hatte.

In besonderer Weise würdigten Propst Josef Wolff und Vertreter der verschiedenen Gremien die drei Jahrzehnte mit Simons als eine Zeit, in der gerade die musikalischen Werte in vielerlei Hinsicht eine besondere Ausschmückung erfahren durften.

„Beim Abschied von Kantor Simons“, sagte Dr. Peter Nieveler als Sprecher des Kirchenvorstandes, „überkommt uns kein freudiges Gefühl, sondern eher Abschiedsschmerz und auch Trauer. In besonderer Weise hat Kantor Simons uns mit seinem Orgelspiel, seiner Chorarbeit und mit seinen unvergessenen Konzerten verwöhnt. Er hat uns in der Propsteikirche viele klangvolle Werte vermittelt und mit Solisten, Orchestern und Chören einen musikalischen Himmel erstürmt.“

In der anschließenden Abschieds-Matinee im großen Ausgangsbereich unter dem Turm gab es für den scheidenden Kantor viele gute Wünsche für seinen neuen Berufsweg. Als Sprecherin des Leitungsteams sprach Monika Dahmen namens des Propsteichores sichtlich bewegt von einem schweren Abschied für die Chormitglieder.

„Ernst Simons war für uns nicht nur ein begnadeter Chorleiter, sondern darüber hinaus auch ein eifriger Organisator für die vielseitigen Aufgaben in unserem Chor.“ Mit seiner zielorientierten Musikerziehung, so die Chorsprecherin, habe er für die Gemeinschaft viele musikalische Werte vermittelt. „Als Dank gilt von uns nun alles Gute für einen neuen Lebensabschnitt.“

Musikalisch verabschiedete sich der Propsteichor vom verehrten und gefeierten Chorleiter mit dem irischen Segensspruch: „Mögen sich die Wege zu Deinen Füßen ebnen.“

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