Abschied mit weinenden Augen

Von: jago
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Dank und Anerkennung sprachen Superintendent Jens Sannig (r.) und Herbert Hamann (l.), Geschäftsführer des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Jülich, Heike Winzenried für 14 Jahre Einsatz aus. Foto: Jago

Jülich. Nach 14 Jahren unermüdlichen Einsatzes kehrt Heike Winzenried dem Kreis Düren den Rücken und sucht eine neue berufliche Herausforderung in der Domstadt Köln. Mit einer Feierstunde im Bonhoeffer-Haus verabschiedete das Diakonische Werk des Kirchenkreises Jülich nun seine Leiterin der Asyl- und Flüchtlingsberatungsstelle.

„Den Fremdling sollst du nicht bedrängen und unterdrücken”, zitierte Superintendent Pfarrer Jens Sannig die Mose-Worte 22,20 in seiner Laudatio und beschrieb damit die konkrete und unmissverständliche Grundlage, die „für Heike Winzenried Programm war und ihre Einstellung geprägt hat”.

Die hohe fachliche Reputation der Beratungsleistungen hat in der Vergangenheit zum Segen vieler oftmals hilfloser Menschen wesentlich beigetragen.

„Dank, Respekt und Anerkennung gebühren dir und den ehrenamtlichen Helfern, die für die da sind, die sonst niemanden hätten, wenn es nicht Menschen gäbe, wie euch”, fasste Superintendent Jens Sannig zusammen. Und der Pfarrer brachte mit seinen Worten nicht nur seine eigene, sondern auch die Meinung aller Anwesenden passend zum Ausdruck.

Die nachhaltige Wirkung der Arbeit der Sozialarbeiterin Heike Winzenried spiegelt sich unter anderem in einem funktionierenden Integrations-Netzwerk, einem ehrenamtlichen Dolmetscherdienst oder auch der Anlaufstelle für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge wieder.
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