Jülich - Abfallkörbe: Stadt stellt zunehmende „private Entsorgung“ fest

Abfallkörbe: Stadt stellt zunehmende „private Entsorgung“ fest

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Jülich. Öffentliche Papierkörbe sind in der Stadt nicht wegzudenken. Sie nehmen Einwegverpackungen, Taschentücher, Fahrkarten und vieles mehr auf. Doch leider werden die treuen Weggefährten immer „kleiner“, weil Anwohner sie offenbar als „zweite Mülltonne“ missbrauchen.

Die Wochenendzeitung wird gleich bündelweise hierin entsorgt und versperrt den Papierkorb schon mal zu Hälfte. Ebenso finden sich Laub in Beuteln und sogar Hausmüll darin! Kein Wunder also, wenn für „Coffee to Go & Co“ kein Platz mehr ist.

Dort wo Missbrauch stattfindet, werden die Papierkörbe rigoros abgehängt. „Das Anbringen öffentlicher Papierkörbe ist eine freiwillige Leistung der Stadt Jülich und soll für ein sauberes Stadtbild sorgen“, betont die Stadtverwaltung. Das ist mit Papierkörben, aus denen der Müll wegen Überfüllung heraus fällt, wohl kaum zu leisten. Der Müll wird aus den überfüllten Papierkörben über die Straße in die nächste Grünanlage geweht, wo er mühselig von den Mitarbeitern des Bauhofes wieder herausgeholt werden muss.

Die Stadt Jülich appelliert daher, Zeitungen, Laub und Hausmüll wieder korrekt in den eigenen Mülltonnen zu entsorgen. Sollte die Einsicht nicht erfolgen, so kann ordnungswidriges Handeln mit einem Bußgeld geahndet werden. Anregungen und Fragen nimmt die Abfallberaterin der Stadt Jülich, Ulrike Caspar, unter Telefon 02461/63253 entgegen.

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