A44: 20 Kilometer Stau am Dienstagmorgen

Von: bj
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Nichts ging mehr: Auf der Autobahn 44 mussten die Autofahrer am Dienstagmorgen Geduld haben. Foto: Ralf Roeger

Aldenhoven/Alsdorf. Der Stau auf der A44 in Richtung Aachen wollte am Dienstagmorgen kein Ende nehmen: Nachdem wegen der Fahrbahnerneuerung nach einem Busbrand am Montag das Teilstück zwischen Aldenhoven und Alsdorf nur einspurig befahrbar war, war es am frühen Dienstagmorgen in der Baustelle erneut zu einem Unfall gekommen.

Ursache für den Unfall war nach Angaben der Autobahnpolizei Köln ein Gefahrguttransporter mit holländischem Kennzeichen, der den Sicherungsbereich der Autobahnmeisterei um 0.45 Uhr durchbrochen hatte. Der 55-jährige Fahrer und ein Straßenbauer wurden leicht verletzt.

Das geladene Flüssigkeitsgas (Isobutan) trat nicht aus, jedoch wurde der Diesel-Behälter beschädigt, so dass die Feuerwehr Jülich einen Schaumteppich legen musste. Dies zog eine Vollsperrung für mehr als sieben Stunden nach sich. Der Verkehr zwischen Aldenhoven und dem Kreuz Aachen staute sich auf zehn Kilometern.

Auch in der Baustelle auf der A44 direkt vor dem Aachener Kreuz ist es am Dienstagmorgen zu einem Unfall gekommen, dort gab es zeitweise fünf Kilometer Stau. Bei regennasser Fahrbahn hatte ein 48-Jähriger um 6.16 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und die Mittelschutzplanke verschoben. Ein Spezialkran musste bestellt werden, um die Leitplanke, die auf einer Strecke von mehr als 80 Metern demoliert war, zu richten.

20 Minuten später kam es auf der Gegenrichtung zwischen Aachen-Brand und Broichweiden zu einem weiteren Unfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren. Da eine Fahrspur verengt war, staute es sich dort ebenfalls auf fünf Kilometern. Darüber hinaus kam es noch zu mehreren „Gafferunfällen”, die sich jedoch nur im Kleinstschadenbereich bewegten. Am frühen Nachmittag entspannte sich die Verkehrslage, die Staus lösten sich auf.

Die Nerven der Autofahrer wurden schon zum Wochenstart auf eine harte Probe gestellt: Am Montagmorgen hatte ein Bus ohne Fahrgäste auf dem Weg zu einer Einsatzfahrt um kurz vor 6 Uhr auf der Autobahn 44 zwischen Aldenhoven und Alsdorf Feuer gefangen. Die Busfahrerin aus Erkelenz konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig auf die Standspur fahren und blieb unverletzt.

Die Autobahn in Richtung Aachen war am Montag wegen der Bergungsarbeiten bis etwa 11.30 Uhr komplett gesperrt, der Verkehr staute sich vor Aldenhoven auf sieben Kilometern.

Nach ersten Informationen war der Motor des Busses geplatzt. Die Polizei vermutet als Brandursache einen technischen Defekt. Nach dem Austritt von Öl sei es am Motor zu einer Selbstentzündung gekommen.
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