Jülich - 9. Epochen- und Historienfest steht in den Startlöchern

9. Epochen- und Historienfest steht in den Startlöchern

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Jülich. Am Pfingstsonntag und Montag erleben die Besucher zum neunten Mal eine Zeitreise in vergangene Epochen und alten Kulturen, ein Geschichtsunterricht der besonderen Art. Am Apfelquadrat im Brückenkopf-Park startet ein Fest der Rekorde.

Über 500 Aktive auf einer Fläche so groß wie noch nie, bei unterschiedlichen Darstellungen so umfangreich wie noch nie, bedeuten beste Unterhaltung. Archäologen bzw. Museumspädagogen sorgen mit für einen hohen Qualitätsgehalt der Darstellungen.

Die historischen Darstellungen in den Lagern werden von Handwerksvorführungen begleitet. An beiden Tagen findet um ca. 14 und 16 Uhr eine moderierte Modenschau auf einer Bühne mit den Darstellern des Festes statt. Die jüngsten Besucher werden mit einem Historienquiz gefordert, zu dem ein Fragebogen ausgegeben wird. Die erforderlichen Antworten sind bei den verschiedenen Gruppen zu suchen.

Einmal täglich wird es eine größere kindgerechte „Schlacht“ geben. Dabei müssen sich die Römer gegen eine Übermacht an Angreifern erwehren. Diese Schlacht wird durch Erläuterungen begleitet.

Das Epochen- und Historienfest wird von einem historischen Markt umrahmt, bei dem es viel zu sehen gibt und so manche Kostbarkeit auf einen Käufer wartet. An der Taverne stehen Speisen und Getränke bereit.

Als besonderes Highlight findet an beiden Tagen ein Highlandwettbewerb der teilnehmenden Gruppen statt. Besucher können sich in zwei Disziplinen (Tauziehen und Baumstammwerfen) beweisen. Anmeldungen vor Ort.

Die Darstellung des Civil War (Nordstaten/Südstaatensoldaten) mit dem „Stab des Kavalleriecorps der Armee von Northern Virginia, Brandy Station 1863“ steht ebenfalls auf dem Programm.

Die Besucher erwartet auch einen „Belagerungsaufbau“, bei dem die römische Darstellergruppe von keltischen Reenactmentgruppen eingekesselt wird. Ergänzt durch eine Schlachtdarstellung soll so die kriegerische Situation der damaligen Zeit veranschaulicht werden. Geboten werden Einblicke in den militärischen Alltag. Als Beispiele seien das Lanzenwerfen oder das Getreidemahlen mit der Basalt-Handmühle sowie das anschließende Backen von Brot auf einem Legionsziegel genannt. Auch zivile Tätigkeiten, wie das Netzknüpfen oder Leder- und Nietarbeiten werden vorgestellt. Als weitere Attraktion kommt das Bonbon-Katapult zum Einsatz.

Daneben lockt ein keltisches Handwerkerlager mit Wollverarbeitung, Töpfern, Brettchenweben, Lederverarbeitung, Schmiede, Bronzeschmuckarbeiten.

Themen es Festes wird auch die Darstellung des Dreißigjährigen Krieges sein und eine Präsentation der US Army während des 2. Weltkrieges. Dazu stehen versierte Akteure für Fragen zur Verfügung. Gezeigt wird u.a. ein Unterstand sowie Schießvorführungen (natürlich mit Platzpatronen).

Zu Gast sind auch Seefahrer und Freibeuter des 16.-18. Jhds und Wikinger, die in ihrem Lager mit Bogenschießen, Axtwerfen, Schaubacken, Handwerksvorführung die Besucher zum Mitmachen einladen.

Für Familien besondere Preise

Für die Freunde des „Wilden Westens“ locken Indianer, Western & Country mit indianischen Tänze und Riten, Trapper und Cowboys. In der mongolische Jurte zeigen die Reiter von einst ihr handwerkliches Geschick mit Vorführungen. Einblicke in die Zeit der Völkerwanderungen sind damit garantiert.

Weitere Darstellungen sind ein Beduinenlager mit orientalischer Lebensart, Wasserpfeifen rauchen, Teezeltatmosphäre und diverse Handwerker mit Brettchenwebarbeiten, Wollspinnen, Holzbearbeitung (Holzspiele, Laternen).

Das Historienfest beginnt an beiden Tagen um 10 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6,50 Euro, Kinder größer als ein Meter bezahlen 4,10 Euro, Dauerkartenbesitzer 2 Euro, Kinder unter einem Meter haben freien Eintritt. Darüber hinaus gibt es wieder ermäßigte Familientickets.

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