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„50.000 Besucher” bei der Rheinlandschau

Von: ng/-vpu-
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Friedhelm Decker, Präsident des Landwirtschafts-Verbandes, eröffnete den Markt. Foto: Gottfroh

Jülich. Das ordentliche Wetter, aber auch die Sonderausstellung „Landwirtschaft” bescherten der Rheinlandschau am finalen Wochenende nach besucherarmen Wochentagen ein halbwegs versöhnliches Ende.

Nach Angaben des Veranstalters Haug-West am Nachmittag haben die dritte Verbrauchermesse neuen Zuschnitts in der Herzogstadt insgesamt „etwa 50.000” Menschen besucht. Das sind erheblich weniger als erwartet, vor allem werktags war der Rückgang enorm. Haug-West-Prokurist Christian Kamphaus verdeutlichte am Sonntag, dass nun die Ursachenforschung beginne.

Auf dem 1400 Quadratmeter großen Bereich vor der Eingangshalle der Messe startete am Samstag zum ersten Mal die Sonderschau „Landwirtschaft” mit angeschlossenem Bauernmarkt.

Hier bot sich der heimischen Landwirtschaft und den ihr vor- und nachgelagerten Bereichen die Möglichkeit, sich den Besuchern mit ihren Produkten zu präsentieren und ihre frischen, heimischen Lebensmittel zu verkaufen.

Friedhelm Decker, der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, eröffnete mit dem Josef Kügelgen, dem Vorsitzenden der Kreisbauernschaft Düren, die Sonderschau.

„Auf diesem Bauernmarkt werden die Besucher mit Sicherheit keine Einheitsware erleben, sondern nur Einzigartiges zu sehen, fühlen und schmecken bekommen”, versprach Decker zur Eröffnung. So bot sich den Besuchern der Sonderschau die Chance, bestimmte Produkte direkt vom Erzeuger zu kaufen, unter anderem Brot, Ziegenkäse oder Obstbrände.

Da die Verkaufspreise für Milch, Fleisch und Getreide nach Deckers Aussagen kaum noch kostendeckend seien und sie die Existenz einiger landwirtschaftlicher Betriebe bedrohten, sei es umso wichtiger für Landwirte, den direkten Kontakt mit dem Verbraucher zu suchen.

Die Besucher konnten bei den rund 30 Ausstellern des Bauernmarktes frische und gesunde Waren einkaufen, die auf den Äckern und in den Ställen der Region wachsen und gedeihen.

So boten die Damen des Rheinischen Landfrauenverbandes Brot und Belag zur Verkostung und zum Verkauf an, während die Naschkatzen Bauernhof-Eis probierten.

Für Technik-Interessierte gab es landwirtschaftliche Maschinen, Traktoren und Schlepper zu sehen. Große Anziehungskraft auf Besucher übten die neugierigen Alpakas vom Titzer Lüchterhof aus, die ebenfalls auf dem Bauermarkt zu bestaunen waren.
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