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500 Jugendliche wagen das Abenteuer

Von: ng
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Im Labyrinth müssen die Jugendlichen sich blind aufeinander verlassen. Es soll aber auch gezeigt werden, dass es auch aus schwierigen Situationen einen Ausweg gibt. Foto: Gottfroh

Jülich. Im Zeittunnel ist es eng. Dennoch wagen sich Laura und Nils in die metallisch-glänzende „Kapsel”. Mit einem guten Dutzend Mitschülern starten sie eine Reise in die eigene Zukunft, wenn auch nur eine theoretische. Was will ich mal mit meinem Leben anstellen? In welchem Beruf möchte ich arbeiten? Wo liegen meine Stärken?

So lauten die zentralen Fragen, denen sie sich dort und an weiteren Stationen eines 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours in der Stadthalle der Herzogstadt stellen.

Bereits zum vierten Mal ist in Jülich das Berufsorientierungsprojekt „Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft” der Bundesagentur für Arbeit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gestartet. Es will Schülern der 7. Klassen aus Haupt-, Förder- und Realschulen bei der Ausbildungs- und Lebensplanung eine Hilfestellung bieten.

„Es ist wichtig, dass die Schüler so früh wie möglich eine Orientierung über ihr berufliches Leben erhalten”, sagt Thomas Nessau, Bereichsleiter bei der Agentur für Arbeit Düren.

Durch den Zeittunnel

Deshalb geht es für die Kinder in der Stadthalle vom Zeittunnel ohne Pause weiter zur nächsten Station, dem Labyrinth. In dem verwinkelten Käfig müssen sie verschiedene Aufgaben bewältigen und sich gegenseitig unterstützen.

Später haben die Kids in der „Sturmfreien Bude” alle Hände voll zu tun. Die muss nach einer wilden Partynacht nun mit vereinten Kräften wieder in ihren Urzustand zurückversetzt werden. Dabei müssen die Jungs auch mal die Betten machen, während die Mädchen tief in die Werkzeugkiste greifen, um die defekte Spüle zu reparieren.

Bei jeder Aufgabe sammeln die Jugendlichen Aufkleber, die ihnen beispielsweise Kreativität, Hilfsbereitschaft, Organisations-, mathematisches oder handwerkliches Talent bescheinigen. An den Stärkeschränken werten die Jugendlichen ihre Talente dann aus.

„Dieses Projekt leistet einen wertvollen Beitrag zur Berufsorientierung”, lobt Bürgermeister Heinrich Stommel, der die Schirmherrschaft übernommen hat. „Hier lernen die Jugendlichen ihre Stärken zu erkennen und sich nicht an den eigenen Defiziten zu orientieren”.
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