500. Geburtstag von Herzog Wilhelm V. wird gefeiert

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Das Foto ist eine Beispielseite aus der Schrift „Was war wo im alten Jülich…? Auf dem Bild oben die heutige Polizeidienststelle, links das Staatliche Gymnasium ab 1949, rechts das Königliche Gymnasium (1905).

Jülich. Die Hauptversammlung des Bürgerbeirates Historische Festungsstadt Jülich hat grünes Licht für eine Reihe von Projekten in den nächsten Jahren gegeben. Zum 500. Geburtstag des Bauherrn von Zitadelle und Stadtfestung sind eine Ausstellung und eine Schrift geplant.

2015 erscheint die Schrift „Was war wo im alten Jülich und wie sah es aus ?“ Im direkten Bildvergleich aktueller Fotos mit Ansichten von früher soll eine Vorstellung vom alten Jülich vermittelt werden. Im Mittelpunkt sollen öffentliche Gebäude, Kirchen, Schulen, Bürgerhäuser, Fabriken und Gewerbebetriebe stehen. Eine kleine Schrift ist den alten Schulgebäuden in der Stadt und ihren Ortsteilen gewidmet. Die früheren Volksschulen werden heute meist nicht mehr als Bildungseinrichtung genutzt. Die Erinnerung an ihre frühere Nutzung soll wach gehalten werden.

Geplant sind für das laufende Jahr mehrere Exkursionen: Als Auftakt zu späteren Exkursionen wird anhand des vom Beirat verfassten Denkmalführers der Ortsteil Kirchberg besucht mit seinen vielfältigen unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden. Auf dem Programm steht auch ein Besuch der Ausstellungen zum 1200.Todestag von Karl dem Großen in Aachen sowie eine Führung über den Jülicher Friedhof mit dem vom Beirat erstellten Friedhofsführer zu den Grabstätten interessanter Jülicher Bürger.

Eine Ganztagsexkursion führt in die Kaiserstadt Trier, die älteste Stadt Deutschlands und zugleich Unesco Weltkulturerbe. Vorsitzender Wolfgang Gunia stellte in seinem Rechenschaftsbericht für 2013 als besonders wichtig und erfolgreich drei Punkte heraus: Die Ausstellung „ Jülich unter Denkmalschutz“, das Buch zu dieser Ausstellung sowie die Ganztagsexkursion zur Festungsstadt Naarden und Schloss Doorn auf den Spuren Kaiser Wilhelms II.

Schatzmeister Winfried Cremerius legte der Versammlung einen erfreulichen Kassenbericht vor. Die beschlossenen Projekte sind somit finanziell abgesichert. Hildegard Pott als Kassenprüferin bescheinigte dem Schatzmeister eine sorgfältige und nachvollziehbare Kassenführung. Die beantragte Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstandes erfolgte daraufhin einstimmig.

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