Jülich - 50 Jahre FH: Schampus auf den Campus !

CHIO-Header

50 Jahre FH: Schampus auf den Campus !

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:
5670409.jpg
Die charmante Moderatorin und Abteilungssprecherin des FH-Campus Jülich, Professor Angelika Merschenz-Quack und drei regionale Gratulanten (v.r.) stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Gunia, Professor Harald Bolt (Vorstand des Forschungszentrums) und Professor Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen. Foto: Uerlings
5670408.jpg
Rektor Marcus Baumann (v.r.), Angelika Merschenz-Quack und die „Pioniere“ der Ingenieursschule von 1964 Joachim Thorwest, Volker Meinhardt und Dr. Wolfram Lausch. Foto: Uerlings

Jülich. Der Fachhochschul-Campus Jülich hat bundesweit einen exzellenten Ruf und eine atemberaubende Entwicklung hinter sich. Studierten in den 70er Jahren gut 3000 junge Leute in Aachen und Jülich zusammen, so sind es aktuell über 3300 allein in der Herzogstadt. Tendenz steigend. Da lässt es sich gut feiern, zumal wenn man 50 wird. Im übertragenen Sinne tranken über 150 geladene Gäste am Freitag einen Schampus auf den Campus.

Abteilungssprecherin Angelika Merschenz-Quack begrüßte die vielen Gratulanten, die anders als zum 25-Jährigen nicht von einem Streichorchester unterhalten wurden, sondern sich selbst als Juroren zur Auswahl der neuen Campus-Hymne betätigen konnten. Die drei Finalsongs wurden gespielt und bewertet. Heute innerhalb des Programms am Tag der offenen Tür (ab 11 Uhr) fällt die Entscheidung über den Song.

Weniger musikalisch als verbal bekam der Hochschulstandort Jülich ordentlich ‘was auf die Ohren. „Jülich wird führend sein“, prophezeite FH-Rektor Marcus Baumann, denn der Fachbereichs-Mix in der Herzogstadt werde auf absehbare Zeit stark nachgefragt sein. Nicht nur Baumann kam auf die hervorragende Vernetzung zu sprechen: durch und mit vor allem dem Forschungszentrum Jülich, den Fraunhofer-Instituten, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und natürlich der Exzellenz-Uni RWTH Aachen. „Wir sind die forschungsreichste Region in Deutschland“, unterstrich Baumann eine Erkenntnis des Bundesforschungsministeriums.

Baumann und Merschenz-Quack skizzierten auch die Entwicklung vom Provisorium der Ingenieursschule mitten in Jülich, über die „Baracken“ in der Berliner Straße, zum Ginsterweg und schließlich zur Heinrich-Mussmann-Straße. Ein jeder Entwicklungsschritt war mit Wachstum verbunden. Der letzte hin zum 80-Millionen-Euro-Neubau war nur möglich, weil sich auf Bundes- und Landesebene alle Politiker der Region stark gemacht hatten.

Neben FZJ-Vorstand Professor Harald Bolt gratulierte der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Gunia der FH: Die „50-jährige Spitzenarbeit“ habe Jülich „Erfolg, Bekanntheit und Gewinn“ gebracht. Eine gute Zukunft für den Campus bedeute auch eine gute Zukunft für die Stadt.

Gäste beim Festakt waren auch einige „Pioniere“ des Studiengangs Kerntechnik von 1964. 35 Studierende waren es damals, die auch das Leben in der Stadt nachhaltig veränderten und allesamt eine erfolgreiche Karriere starteten. „Wir sind sehr beeindruckt, wie sich das hier entwickelt hat“, sagte beispielsweise Joachim Thorwest.

Die Landtagsabgeordneten Josef Wirtz (CDU), Peter Münstermann (SPD), Gudrun Zentis (Grüne und Ingola Schmitz (FDP) hatten auch nur Lob für den Campus Jülich übrig. Einen „Arbeitsauftrag“ nahmen sie mit, denn Rektor Baumann versicherte sich ihrer Hilfe bei weiteren Projekten wie dem Bau von Sportstätten. Und der Moderatorin des Vormittages ist vor Enge nicht bange. Angelika Merschenz-Quack forderte die Schulleiter auf: „Schicken Sie alle zu uns. Wir werden nie überfüllt sein!“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert