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„3. Rheinische Kakteentage“: Exotische Pflanzen im Mittelpunkt

Von: brit
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Farbenprächtige Blüten, lange spitze Stacheln, dicke Blätter – Kakteen und Sukkulenten besitzen viele unterschiedliche Gesichter. Foto: B. Sylvester
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Sukkuleten-Experten: Wasserspeichernde Pflanzen liefern viel Gesprächsstoff. Foto: B. Sylvester

Jülich. Mal mit langen spitzen Stacheln bewaffnet, dann wieder von einem fast flaumig wirkenden Pelz überzogen oder aber mit leuchtend bunten Blüten geschmückt – Kakteen haben viele Gesichter und sind vor allem eins nicht: langweilig.

Die ganze Vielfalt der fremdartigen Welt der Kakteen und Sukkulenten – so heißen wasserspeichernde Pflanzen – gab es am Wochenende in der gläsernen Blumenhalle des Brückenkopfparks zu sehen. Dort veranstalteten die Aachener und die Dürener Ortsgruppe der Deutschen Kakteen-Gesellschaft die „3. Rheinischen Kakteentage“. Auf langen Tischen zeigten die Mitglieder ihre stacheligen Schützlinge, liebevoll zu exotischen Arrangements zusammengestellt oder als wirkungsvolle Solisten im Einzeltopf präsentiert.

Auch im Freien vor dem Glashaus reihten sich die dekorativen Exoten auf mehreren Metern aneinander. Uberall standen Kakteenfreunde und interessierte Besucher beieinander, tauschten Informationen und Neuigkeiten aus. Insgesamt vier Vorträge an den beiden Ausstellungstagen versorgten die Gäste mit noch mehr spannendem Wissen. So beschäftigte sich eine Präsentation mit dem unbekannten „Sukkulenten-Paradies Angola“, während ein anderer Beitrag Neues aus dem „Wilden Westen der Kanaren“ vorstellte.

So manch ein Kakteen-Fachmann verbringt seinen ganzen Jahresurlaub auf der Suche nach neuen Exemplaren, wie Wolfgang Borgamnn, Mitglied der Aachener Ortsgruppe, verriet. In dem Fall wird die Leidenschaft für die exotischen Gesellen schnell zum kostspieligen Vergnügen. Jäger seltener Raritäten sind bereit, dreistellige Summen für einen besonders außergewöhnliches Exemplar zu zaheln. Doch das sind Ausnahmen, denn eigentlich ist die Beschäftigung mit Kakteen ein eher günstiges Hobby. Auf der Ausstellung im Brückenkopf-Park waren kleinere Modelle schon für 50 Cent zu haben. Anspruchsvoll sind die Exoten zumeist auch nicht: Ein sonniges Plätzchen, genügend Platz im Topf und ab und an ein wenig Wasser reicht vielen schon aus. Anfängern, die ein schnelles Erfolgserlebnis möchten, empfiehlt Wolfgang Borgmann, mit einer Rebutia zu starten. Der kleine Kugelkaktus ist pflegeleicht und belohnt seine Besitzer schnell mit farbenfroher Blütenpracht.

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