13. Wein-Sommer auf dem Schlossplatz

Von: hfs.
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Süffige Köstlichkeiten aus d
Süffige Köstlichkeiten aus den Weinbergen Rheinland-Pfalz kredenzen die Winzer bein 13. Weinfest auf dem Schlossplatz. Foto: hfs

Jülich. Typische Gerichte sind Kohlrouladen, Sauerkraut mit Rippchen und der Dippekuchen. Politischen Weltruhm erlangte der Saumagen und im Herbst gibt es nichts Besseres als „Federweißer mit Zwiebelkuchen”. Gute Weine verlangen nach gutem Essen. Von beidem gibt es in Rheinland-Pfalz reichlich.

Davon können sich am kommenden Wochenende die Besucher des Jülicher Weinfestes überzeugen. Zum 13. Mal machen Winzer aus Rheinland-Pfalz mit ihren Rebköstlichkeiten Station auf dem Schlossplatz, bieten dort vom 12. bis 15. Juli rund 400 verschiedene Weine, Wintersekte und Raritäten älterer Jahrgänge und aktuell den Jahrgang 2011 an.

Bis zur Gourmet-Küche reicht das vielfältige gastronomische Angebot in allen Regionen von Rheinland-Pfalz. Dabei sind viele der regionalen Spezialitäten mit Wein verfeinert. Riesling oder Silvaner harmonieren prächtig mit Forellen oder mit frischem Spargel. Rotweine wie der Dornfelder passen ideal zu Hirschbraten. Nachkochen kann man die rheinland-pfälzischen Köstlichkeiten zu Hause in Ruhe in der eigenen Küche.

Was an Weinsorten zum Lieblingsgericht am besten passt, kann man während des viertägigen Weinfestes in Jülich verkosten. An 14 Probierständen werden junge Weine und gereiftere Jahrgänge direkt vom Winzer kredenzt, mit dem sich auch fachsimpeln lässt. Dazu spielt am allen Tagen Livemusik. Wenn Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel und die Pfälzer Weinprinzessin Andrea Groß am Donnerstag, 12. Juli, um 18 Uhr das 13. Weinfest eröffnet haben, dann erwarten die 14 Winzer - sie sind als Wein-Botschafter ihres Bundeslandes im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten auf Deutschlandtour - bis zum Sonntag einige tausend Besucher. Das Jülicher Weinfest hat sich mittlerweile eine Namen gemacht, das zweite Wochenende im Juli ist in vielen Terminkalendern rot angemerkt. „Denn es ist ein Weinfest für Jung und Alt, für Weinfreunde und Genießer, und die, die es noch werden wollen”, sagt Winzer Paul Schäfer aus Mettenheim, einem kleinen Weindorf zwischen Mainz und Worms. Der Familienbetrieb, urkundlich im Jahre 1709 erstmals erwähnt, legt seine besondere Aufmerksamkeit auf Spätburgunder und Riesling.

Viele seiner Weine sind mit drei oder vier Sternen ausgezeichnet worden. „Renner” in Jülich ist der so genannte Trivini, der aus drei verschiedenen Rebsorten gekeltert wird. Und was hier der Trivini, ist am Nachbarstand der Burgunder oder der Riesling. „Der Jahrgang 2011 bringt deutsche Weinerzeuger trotz Wetterkapriolen ins Schwärmen”, sagt Winzer Schäfer, der mit seinen Kollegen sogar Parallelen zieht zu den wirklichen Jahrhundert-Jahrgängen 1811 und 1911, obwohl die Starkwetterereignisse in den Weinbergen mit einem sehr trockenen Frühjahr, Maifrösten, Hagel und Starkregen im Sommer und sehr warmen Tagen im September den Winzern einige schlaflose Nächte bescherten. Dennoch: Von der Qualität 2011 sind die Fachleute begeistert. Und dies wollen sie auch ihren Gästen vermitteln.

Zwar sorgen an jedem Tag Themenangebote für Besonderheiten, aber den Samstag sollten sich Weinfreunde vormerken. Dann steht mit Weinprinzessin Andrea Groß ab 18 Uhr für fünf unserer Leser plus Begleitung (siehe Gewinnspiel) eine geführte Weinverkostung an. Ihr persönlicher Geheimtipp: Cool Reds - leichte, gekühlte Rotweine an lauen Sommerabenden beim Grillvergnügen genießen. Und wer von den Besuchern in Jülich zwischen dem 12. und 15. Juli Geburtstag hat, der erhält beim Winzerprobierstand seiner Wahl eine Flasche Winzersekt als Geschenk. Vorlage des Personalusweis muss aber sein.
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