11. Stadtgespräch: Kein Geld, kein Platz, kein neues Bad?

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Jülich. Das 11. Stadtgespräch des Vereins Stadtmarketing Jülich und unserer Zeitung soll einen Blick auf die eher „weichen“ Standortfaktoren werfen: auf das Sport- und Freizeitangebot im Mittelzentrum Jülich. Nach mehr als einem Jahrzehnt Diskussionen über das Schwimm(leistungs)zentrum hat sich dieser Fall erledigt. Was aber jetzt?

Das alte Hallenbad bedarf einer Sanierung, wie von der Stadtverwaltung und den Stadtwerken seit Jahren erklärt wird. Was geht jetzt noch? Ist ein kleinerer Hallenbad-Neubau beispielsweise in der Nähe des Freibades denk- und finanzierbar? Darüber wollen wir mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Jülich, Ulf Kamburg, und mit den Nutzern sprechen. Vertreter des Wassersportvereins Jülich und des Fördervereins Freibad haben ihr Kommen zugesagt.

Das Stadtgespräch am nächsten Mittwoch, 3. Juli, ab 19.30 Uhr im Kulturbahnhof Jülich (Eintritt frei) wird aber auch eine aktuelle Diskussion in der Jülicher Politik aufgreifen: Der Baseballclub Jülich Dukes braucht ein neues Gelände, um sein Wachstum und seine sportlichen Möglichkeiten auch nutzen zu können. Nur wo?

Zuletzt stand eventuell eine Teilnutzung des Karl-Knipprath-Stadions in Rede, das derzeit zwei Traditionsklubs – dem SC Jülich 1910/97 und dem SV Jülich 1912 – eine Heimat bietet. An den Beispielen der „Zehner“, der „Zwölfer“ und des Dukes wird aber auch ein Wandel der Sportlandschaft deutlich. Nicht wenige Vereine haben Nachwuchssorgen, andere boomen. Kann da das Sportstättenangebot in heutiger Form aufrecht erhalten werden? Darüber wollen wir mit Vereinsvertretern, Dezernentin Katarina Esser, den Spitzen der Jülicher Ratsfraktionen und des Stadtsportverbandes sprechen.

Das Thema lautet: „Sportstätten satt in Jülich?“ Die Moderaten am 3. Juli im KuBa sind Wolfgang Hommel und Volker Uerlings.

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