Jülich. Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ), der Anfang der 90er Jahre in die Wiederaufbereitungsanlage des schottischen Dounreay transportiert wurde, muss wieder zurückgenommen werden.
Jülich/Aachen. 152 Castorbehälter mit stark strahlendem radioaktivem Müll sollen bis zu drei Jahre länger im Zwischenlager des Forschungszentrums (FZJ) aufbewahrt werden können. Der Aufsichtsrat des FZJ beschloss am Mittwoch, eine Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigung bis zum 30. Juni 2016 zu beantragen.
Titz. Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstagabend auf der Landesstraße 277 ereignet hat, wurde eine 51 Jahre alte Autofahrerin aus Bedburg verletzt.
Kofferen. Im Irish-American Pub McMuellers gibt es am Freitag, 18. Mai, Live-Musik. Geboten wird Rock, Folk, Funk und Pop mit Camille Bloom aus Seattle/Washington.
Linnich. Der zweite Bauabschnitt zur Sanierung des Linnicher Hallenbades wird weniger materialtechnisch als vielmehr finanztechnisch eine Herausforderung. 1,8 Millionen Euro sind im Haushalt 2012 für die Restsanierung des Bades eingestellt, kosten wird sie aber knapp 2,5 Millionen Euro.
Floßdorf. Der Wasserverband Eifel Rur (WVER) errichtet für rund 400.000 Euro ein Rückhaltebecken bei Floßdorf, um den Wasserabfluss besser zu regulieren und die Bodenerosion zu stoppen.
Titz. Mit mehrsprachigen Begrüßungsliedern und flotten Tänzen drückten Kinder und pädagogisches Personal des Gemeindekindergartens «Zauberwelt» Titz Freude und Dank für ihren neuen Erweiterungsbau aus. Anlass war die Schlüsselübergabe des Jülicher Architekten Peter Bruntsch an den Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen.
Jülich. «Willkommen in Jülich» heißt es vom 18. bis 20. Mai zum Stadtfest. In der gesamten City öffnen am Sonntag von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte und bieten Gelegenheit zum ausgedehnten Einkaufsbummel.
Jülich. Am Internationalen Museumstag um 11 Uhr eröffnet das Museum Zitadelle seine neue Ausstellung «Napoleon - Zwischen Hass und Bewunderung». Die Ausstellung zeigt, wie «doppelgesichtig» und widersprüchlich die napoleonische Ära im Rheinland war.
Schophoven. Nach jahrelangem Hin und Her erhält das Tagebaudorf Schophoven nun doch einen Dorfladen. Rolf und Claudia Vitzer wollen ihn im Sommer eröffnen. Wie Rolf Vitzer, in Merken groß geworden und vor einigen Monaten mit seiner Familie aus Ostfriesland zurückgekehrt, wird der Laden eine Verkaufsfläche von 85 Quadratmetern aufweisen.
Jülich/Titz. Wegen angeblicher «Anschwärzerei» etwa beim Ordnungsamt und beim Finanzamt hatte sich ein Schausteller-Clan aus dem Kreis Heinsberg verkracht. Im September 2011 kam es auf der Titzer Kirmes zum Showdown: Es flogen die Fäuste.
Kreis Düren. Kurz vor Mitternacht konnte Josef Wirtz am Sonntagabend endgültig aufatmen. Der CDU-Politiker, der das Direktmandat im Wahlkreis Düren 1 an Peter Münstermann (SPD) verloren hat, kehrt trotzdem als Abgeordneter in den Düsseldorfer Landtag zurück.
Körrenzig. «Anschnitte» haben Gerhard Hahn, Pit Siebigs und Gastgeberin Ursula Schulze ihre gemeinsame Ausstellung getauft, die sie auf dem schönen, alten Vierkanthof der Familie Schulze in Körrenzig ein Wochenende lang präsentierten. Aus drei verschiedenen Kunstrichtungen kommen die Künstler, die dennoch etliche Berührungspunkte aufweisen.
Jülicher Land. Der Rückenwind aus Düsseldorf half sicher auch Peter Münstermann. Der Sozialdemokrat aus Langerwehe gewann am gestrigen Abend knapp das Direktmandat im Wahlkreis Düren 1, der das gesamte Jülicher Land umfasst.
Jülich. «Kommen Sie in unsere Pension. Hier werden Sie ermordet. Messer gibt es an der Rezeption!» Mit solcherlei Aufforderungen begeisterte die Jülicher Theatergruppe «Bühne 80» bei der Premiere der Kriminalkomödie «Mord ist kein Zufall» von Erich Koch.
Jülich. Deutlich abgespeckt, aber nicht minder hochklassig präsentierte sich die Zitadellen-Jazznacht 2012. Zum 16. Mal hatte der Jazzclub Jülich in das Festungsbauwerk eingeladen und bot zahlreiche musikalische Begegnungen mit fabelhaftem Jazz und außerordentlichen Musikern.
Dürboslar. Steht der FC Gerrmania Dürboslar am Abgrund? Diese Befürchtung hatte Ortsvorsteher Wolfgang Klems (CDU). Grund seiner Besorgnis: Die Gemeinde Aldenhoven wolle die Reparatur eines Wasserschadens im Vereinsheim in Höhe von 7100 Euro nicht übernehmen.
Jülich. Blitzschnell und sicher fliegen die Finger von Philomena Pallaske und Charlotte Pape über die Blockflöten. Selbst ungeübte Stücke gelingen den beiden fast ohne jede Unsicherheit, als die zwölfjährigen Mädchen am Dienstag bei der allwöchentlichen Übungsstunde in der Jülicher Musikschule gemeinsam spielen.
Welldorf. Die Sonne lacht, als Sandra Hintzen die Haustüre öffnet. Über Welldorf und im Gesicht der 40-Jährigen. Dass ihr Leben von Schmerzen und Verzweiflung geprägt wird, kann die attraktive Frau mit dem blonden Haar überspielen. Zumindest für eine kurze Zeit geht das.
Jülich. «La fiesta della città è aperta». So oder so ähnlich wird das Jülicher Stadtfest unter dem Motto «Italienisches Jülich» vom 18. bis 20. Mai eröffnet werden. Erstmals wird allerdings ein waschechter Italiener, Hunderte von Kilometern angereist, am 19. Mai um 11 Uhr auf der Bühne diese Worte sprechen.
Aldenhoven. Die Gemeinde Aldenhoven zieht ihre Zustimmung zur Bestellung von Jens Bröker zum Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Indeland GmbH zurück. Das hat der Gemeinderat mit Mehrheit in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen, teilte Bürgermeister Lothar Tertel danach mit.
Siersdorf. Für die Kommende Siersdorf und damit auch für den Förderverein kam am Donnerstag aus Berlin vom Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel, MdB, eine besonders erfreuliche Nachricht: «Mit bis zu 150.000 Euro Fördermittel unterstützt die Bundesregierung die bauliche Grundsicherung der Deutschordens-Kommende in Siersdorf», so teilte der Parlamentarische Staatssekretär mit.
Aldenhoven. «Auflösung der Marienschule.» Das war die Befürchtung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Aldenhovener Gemeinderat, Reinhard Paffen, als die Sparvorschläge der Gemeindeprüfan-stalt (GPA) studierte.
Aldenhoven. Eine Einbahnstraßen-Regelung in der Martin-Luther-Straße in Aldenhoven ist nicht machbar. Das sagte Bürgermeister Lothar Tertel nach einer Begehung unter anderem mit dem Straßenverkehrsamt. «Wir haben es versucht», betonte Tertel, aber es habe «kein Okay» von den übergeordneten Behörden gegeben.
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