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Zwei Städte gehen ihren Weg gemeinsam

Von: koe
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Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen konnte Honorarkonsul Dr. Wolf Steinsieck, Bürgermeister Gerard Cheron und das Mitglied des Partnerschaftskomitees, Michel Batard, begrüßen. Fotos (2): Koenig Foto: Koenig
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Hückelhovens Ehrengabe überreichte Bernd Jansen an Claude Lempereur.

Hückelhoven. Die Bergkapelle von Sophia-Jacoba eröffnete den Festakt anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Breteuil-sur-Iton und Hückelhoven. Es erklangen Fragmente aus den deutschen und französischen Nationalhymnen, dem „Te deum“ und dem allseits bekannten „Happy Birthday“.

Mehr als 120 französische Gäste weilten mit ihren Gastgebern in der „guten Stube“ der ehemaligen Zechenstadt, der Aula des Gymnasiums. Unter ihnen waren Bürgermeister Gerard Cheron, Honorarkonsul Dr. Wolf Steinsieck, Claude Lempereur vom Verein der Freunde von Hückelhoven, Konstantin Meurer, der neue Vorsitzende der Freunde von Beteuil und sein Vorgänger, Martin Kremer.

Hückelhovens Bürgermeister begrüßte diese und alle Gäste von Herzen. Er erinnerte an den Abschluss des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages aus dem Jahre 1963. Der Vertrag verpflichtet die beiden Regierungen, Gespräche und Beratungen in allen wichtigen Fragen der Außen- ,Sicherheits- ,Jugend- und Kulturpolitik zu führen. Bernd Jansen ging auf weitere Verträge ein, ehe er sich der Geschichte der Entwicklung der Partnerschaft zwischen Hückelhoven und Breteuil widmete, die vor 25 Jahren etwas holprig in Gang gekommen war.

Nach anfänglichen Kontakten zwischen den Landwirten und Feuerwehren hätten sich Vereine der Freunde von Hückelhoven und Breteuil gebildet. Deren Vorsitzende Claude Lempereur und Martin Kremer seien nicht müde geworden, die offizielle Partnerschaft voranzutreiben.

Inzwischen habe sich eine wirklich freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden Städten entwickelt und viele Kontakte seien entstanden. Die Zukunft der Partnerschaft dürfte gesichert sein, so der Hückelhovener Bürgermeister, ehe er einen der Motoren der Partnerschaft, Claude Lempereur und seine Gattin Monique auf die Bühne bat. Er verlieh Claude Lempereur die Ehrengabe, einen Zinnteller mit der Aufschrift „Für besondere Verdienste um die Stadt Hückelhoven“.

Bürgermeister Gerard Cheron dankte in seiner Rede allen, die die Treffen in Breteuil und Hückelhoven immer wieder mit viel Engagement vorbereiten. Er dankte den Wegbereitern der Partnerschaft wie Paul Ginnuttis und Maurice Duchossoy und stellte am Ende seiner Ausführungen fest, dass die Partnerschaft zwischen den beiden Städten in den Herzen der Mitbürger lebe. Als Symbol für die 25-jährige Städtepartnerschaft zwischen Hückelhoven und Breteuil überreichte Gerard Cheron ein Werk des weltberühmten Bildhauers Jean-Alexandre Delattre.

Der französische Honorarkonsul Dr. Wolf Steinsieck wünschte der Partnerschaft eine erfolgreiche Zukunft und der neue Vorsitzende des Vereins der Freunde von Breteuil, Konstantin Meurer, wusste von vielen Personen zu berichten, die sich um die Partnerschaft verdient gemacht haben.

Ziel der Partnerschaft seien der Erhalt und die intensive Pflege von Freundschaften. Claude Lempereur forderte alle Beteiligten dazu auf, die Partnerschaft auch dazu zu nutzen, mit dem anderen, der nicht dieselbe Sprache spricht, „ein gutes Stück des Weges zur gegenseitigen Bereicherung zu gehen“. Die Jubiläumsfeierlichkeiten endeten mit einem Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche.

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