Erkelenz - Zum Mitmachen: Kreativmarkt im Martin-Luther-Haus

Zum Mitmachen: Kreativmarkt im Martin-Luther-Haus

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Beim Kreativmarkt der evangelischen Kirchengemeinde Erkelenz war die Palette wie seit 13 Jahren schon breit gefächert: Es gab für jeden Geschmack etwas. Und zwar nicht nur für die Damen... Foto: Koenigs

Erkelenz. Mit dem Kreativmarkt im Martin-Luther-Haus eröffnet die evangelische Gemeinde traditionell die Saison der Weihnachts- und Kunsthandwerkermärkte, die in der Zeit bis Weihnachten die Besucher mit ihren festlichen und dekorativen Angeboten anlocken.

Vor 13 Jahren lud die Gemeinde erstmals für einen guten Zweck ein, denn die Gewinne aus dem Markt und der Cafeteria werden zugunsten des Erkelenzer Hospizes gespendet. Unter dem Motto „Kreatives liebevoll von Hand gefertigt“ präsentierten die rund 20 Aussteller neben weihnachtlichen Dekorationen und Basteleien in Holz, Glas, Metall und Keramik, Tiffany und Bleiverglasung, Karten und Kunsthandwerk auch leckere Spezialitäten.

So zum Beispiel Frank Burwitz und Heinz-Jürgen Coenen aus Myhl, die unter anderem selbst gemachte Eierliköre mit den Geschmacksrichtungen Orange, Banane und Kaffee in ansprechenden Geschenkflaschen im Sortiment hatten. Oder Luzie Küppers-Buck, die mit ihren skurrilen und liebenswerten Keramika rbeiten die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zog.

Die Figuren stellen alltägliche und auch dickbäuchige Menschen dar, die eine innere Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, die ansteckend wirkte. Seit acht Jahren widmet sich Küppers-Buck ihrem kreativen Hobby und hat seitdem ein waches Auge auf ihre Mitmenschen, deren Eigenarten oftmals in die Figuren einfließen.

Sie schnaufen und rauchen

Einen Sonderstatus hatte Horst Lengefeld mit seinen Miniaturdampfmaschinen. Denn die konnten zwar bestaunt und angefasst, aber nicht käuflich erworben werden. Der 83-jährige Erkelenzer baut die Maschinen, die oftmals aus hundert und mehr Teilen bestehen, bis ins kleinste Detail selbst. Und das Beste: Am Ende funktionieren sie sogar, schnaufen und rauchen und bewegen sich durch das Zusammenspiel von Wärme und Kälte. Vor allem die männlichen Besucher zeigten sich fasziniert und hatten einige Fragen an den Miniaturkonstrukteur.

Für die kleinen Besucher gab es wieder Workshops rund um das malen und Glasmosaike. Unter fachkundiger Anleitung konnten sie selbst kreativ werden und vielleicht auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk herstellen, während die Eltern in der Cafeteria nebenan saßen oder über den Markt schlenderten.

Organisator Ulrich Leister betonte, dass ein solcher Markt nicht ohne das Engagement und die treue der Aussteller auf die Beine zu stellen sei. Schon im Januar beginnt er mit der Planung und macht sich auch auf die Suche nach neuen attraktiven Angeboten für den Markt. Die meisten der Aussteller sind jedoch Wiederholungstäter, die das Ambiente und die Stimmung im Gemeindehaus ebenso schätzen wie das Interesse der Besucher, die die Ausstellungsräume bevölkerten. Als Standgebühr war ein selbstgebackener Kuchen fürs Buffet fällig, dessen Einnahmen auch dem Hospiz zugutekommen.

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