Wunschadresse vieler Brautpaare: Trauungen im Kaminzimmer

Von: cbo
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In einer ihrer neuen Wirkungsstätten, dem Kaminzimmer auf Hohenbusch, erhielten die neuen Standesbeamtinnen ihre Urkunden, die ihnen zerlauben, standesamtliche Trauungen vorzunehmen. Foto: Koenigs

Erkelenz-Hetzerath. „Wir wollen einen Service für die Bürger bieten, weil die Nachfrage groß ist“, so Bürgermeister Peter Jansen bei einem Pressegespräch gestern auf Haus Hohenbusch: Das ehemalige Kloster im Erkelenzer Stadtteil Hetzerath ist die Wunschadresse für Brautpaare zur standesamtlichen Trauung. An jedem dritten Samstag im Monat werden im restaurierten Kaminzimmer des Herrenhauses Trauungen durchgeführt.

Grund dafür ist, dass die meisten Paare an einem Samstag heiraten möchten und sich gleichzeitig einen Ort wünschen, der das Besondere bietet. Eigentlich ist nur Haus Spiess mit seinem Trauzimmer für die Heiratszeremonie vorgesehen, doch die Räumlichkeiten sind an den Samstagen meist ausgebucht. Daher bietet die Stadt diesen neuen Service in geschmackvoller Atmosphäre auf Haus Hohenbusch an.

Bereits fünf Trauungen haben im Kaminzimmer stattgefunden. Aufgrund der Vielzahl an heiratswilligen Menschen nicht nur aus Erkelenz, sondern auch aus dem Umland, mussten neue Standesbeamten gefunden werden.

Sechs Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung ließen sich zu diesem Zweck in Bad Salzschlirf bei einem Lehrgang für Eheschließungen an der Personenstandsakademie schulen. Somit hatte Bürgermeister Jansen die ehrenvolle Aufgabe Silvana Feratovic, Susanne Grünter, Stefanie Henßen, Sonja Krämer, Doris Meurer und Anna Strasser im Kaminzimmer zusammen mit der Übergabe einer Urkunde zu Standesbeamtinnen zu ernennen.

Ihren ersten Auftritt in ihrer neuen Rolle als Standesbeamtinnen nehmen Susanne Grünter und Doris Meurer bereits am kommenden Samstag auf. „Es ist eine aufregende Sache, auch für uns“, gab Doris Meurer zu Protokoll.

Neben der Möglichkeit zur standesamtlichen Trauung kann auch nach der Zeremonie auf dem Gelände des ehemaligen Klosters gefeiert werden. Das Herrenhaus, das Laienbrüderhaus oder das Atelier stehen zur Verfügung. Die Anmeldung läuft über das Standesamt, wobei 150 Euro zu entrichten sind, falls in Hohenbusch geheiratet werden soll.

Die Nachfrage nach Trauungen in der außergewöhnlichen Atmosphäre des ehemaligen Klosters ist groß. Für 2013 sind bereits sechs Anmeldungen für Hochzeitspaare eingegangen. Nähere Informationen erteilt Friedbert Haak in der Stadtverwaltung unter 02431/ 85359.

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