Wassenberg - West-Musiksommer: Ein wahres Feuerwerk an guter Rockmusik

West-Musiksommer: Ein wahres Feuerwerk an guter Rockmusik

Von: Johannes Bindels
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So gut wie das Original: Die niederländische Rolling-Stones-Coverband „Stolling Rones“ enttäuschte die Erwartungen des Publikums nicht. Pat W. als Mick Jagger, Pat als Charlie Watts und Jo als Keith Richards ziehen eine coole Show ab. Foto: Bindels
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Nigthlife Partyband mit Mike Debinski, Alex Heuser, Miranda Ummels, Stefan Kryjon präsentierte ein buntes musikalisches Potpourri.

Wassenberg. Wenn sie von der Bühne aus registrieren, dass das Publikum mittanzt, dann wissen Musiker, dass sie ihr Publikum gerade voll überzeugen. Wenn die Zuschauer dann noch die Songs mitsingen, ist klar: Der Funke ist komplett übergesprungen.

Und Funken springen ließen die beiden Bands „Nightlife-Party- Band“ und die Rolling-Stones-Coverband „Stolling Rones“ beim West-Musiksommer auf dem Pontorsonplatz in Wassenberg.

Den Organisationsbeteiligten um Hermann-Josef Kitschen vom Kultur-Förderverein Wassenberg, dem Kulturamt der Stadt Wassenberg und dem Sponsor NEW konnte zum gelungenen Auftakt der zweitägigen Veranstaltung nur gratuliert werden.

Fünf Stunden folgt Hit auf Hit

Durch das fünfstündige Programm der beiden doch sehr unterschiedlichen Bands führte Markus Peggen vom Kulturförderverein. „50 Jahre Rockgeschichte werden wir auf der Bühne erleben“, begrüßte Moderator Markus Peggen das Publikum. Und dass an diesem Abend auch noch Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger seinen 71 Geburtstag feierte, wertete Peggen als gutes Omen.

Eisbrecher

Die Aufgabe, das Eis zu brechen, hatte die „Nightlife-Party-Band“ in der Besetzung Stefan Kryjom (Keyboard), Miranda Ummels (Gesang), Mike Debinski (Gitarre) und Alex Heuser (Schlagzeug). Die Band bestritt die ersten 45 Minuten – und schnell war das Eis gebrochen und das Publikum eingebunden.

Das Repertoire der Band war überragend in Bandbreite und Vortrag und reichte von „Rolling on the river“ über „Hey tonight“, „Sweet Caroline“ und „Atemlos durch die Nacht“ bis hin zu „Symply the best“. Ihre musikalische Stimmgewalt als Frontsängerin belegte Miranda Ummels vor allem mit Tina Turners Song.

Hohe Qualität

Für die Anwesenden war es ein Genuss dies mitzuerleben. Der hohen Qualität ihrer Frontfrau standen Mike Debinski und Alex Heuser bei ihren Soli an den Instrumenten in nichts nach. Kein Wunder, dass sich das Publikums schon nach wenigen Minuten zum Mittanzen animieren ließ.

Auf die niederländische Band „Stolling Rones“, so wurde mit Blick auf den belebten Pontorsonplatz schnell deutlich, freute sich der größte Teil des Publikums besonders. Das erkannte man nicht nur daran, dass viele Besucher in Fanshirts mit dem bekannten Stones-Logo zum Konzert gekommen waren, sondern vor allem daran, dass sie jeden Song textsicher mitsingen konnten. Die hohen Erwartungen der Stones-Fans wurden nicht enttäuscht. Auf der Bühne kamen die Bandmitglieder, insbesondere Pat W. als Mick Jagger und Jo als Keith Richards, ihren Vorbildern sehr nahe.

In der Besetzung Pat W. (Gesang/Gitarre), Jo (Gitarre), Mark (als Ron Wood, Gitarre), Bob (als Bill Wyman, Bass), Pat (als Charlie Watts, Schlagzeug) und Jeroen (Keyboards) beherrschten sie alle Rolling-Stones-Songs aus dem Eff-Eff. Schnell hatten sie ihr Publikum einbezogen und mit „Honkey tonk woman“, „Brown Sugar“, „Sympathie for the devil“ und „Ruby Tuesday“ zur Begeisterung gebracht.

Auf den zwei Bühnen brannte ein Feuerwerk an guter Rock- und Folkmusik im Wechsel zwischen den beiden Bands ab. Dass die „Stolling Rones“ zum Schluss „Jumping Jack“ und „Satisfaction“ spielten, war zu erwarten und steigerte die Begeisterung dann noch ein weiteres Mal.

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