Welche Geschwindigkeit herrscht im Erkelenzer Netz?

Von: kl
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Erkelenz. Ein leistungsfähiges Kommunikationsnetz und ein schneller Zugang zum Internet sind ein wichtiger Standortfaktor für eine Stadt und aus dem täglichen Leben kaum noch weg zu denken. Die Breitbandversorgung für einen leistungsfähigeren Internetzugang wird derzeit allerdings in Teilen des Stadtgebietes von Erkelenz den Anforderungen nicht gerecht.

Die Stadt Erkelenz hat mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser Heinsberg einen Investor gefunden, der zunächst Schwanenberg und Hetzerath mit einem leistungsfähigen Glasfasernetz versorgen wird, sofern sich mehr als 40 Prozent aller Haushalte in diesen Orten für einen Anschluss entscheiden. Bei ausreichender Nachfrage plant die Deutsche Glasfaser Heinsberg, auch weitere Bereiche des Stadtgebietes Erkelenz versorgen.

Um jedoch unabhängig von der zurzeit laufenden Kampagne den genauen Bedarf der privaten Haushalte und gewerblichen/sonstigen Unternehmen im gesamten Stadtgebiet in Sachen Breitband zu kennen, ist die Verwaltung auf die Unterstützung jedes Einzelnen angewiesen. Im gesamten Stadtgebiet soll deshalb ermittelt werden, wo Breitbandanschlüsse fehlen und welche Geschwindigkeiten tatsächlich vorhanden sind. Deshalbt wird am 9. Januar ein Fragebogen an alle Haushalte und Unternehmen verteilt.

Mit dem Ausfüllen des Fragebogens geht die Bürger keinerlei Verpflichtungen ein; darauf weist die Stadtverwaltung ausdrücklich hin. Bei der Erhebung der Daten handelt es sich ausschließlich um eine allgemeine Bedarfsermittlung. Die Verwaltung wird die erhobenen Daten ausschließlich in ausgewerteter Form an potentielle Anbieter wie die Deutsche Glasfaser Heinsberg und andere zur Breitbandversorgung weitergeben und dies auch nur in anonymisierter Form, also ohne Namen und Anschrift.

Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig, eine gesetzliche Auskunftspflicht für die Beantwortung der Umfrage besteht nicht. Die Angabe von Namen, Telefonnummer und E-Mail ist nicht zwingend erforderlich, allerdings erfordert die Auswertung der Breitband-Versorgung die Angabe von Ortsteil, Straße und Hausnummer. Besonders wichtig sind die Angaben zur Bandbreite des derzeitigen Internetzugangs, die Zufriedenheit mit der Bandbreite und die grundsätzliche Bereitschaft zu einem Wechsel zu einem Anbieter mit höherer Bandbreite.

Die bisherige Bandbreite kann jeder im Internet in kostenfreien Serviceportalen zur Onlinemessung ablesen.

Für Auskünfte im Zusammenhang mit der Umfrage hilft Sandra Schürger, Referentin für Wirtschaftsförderung, gerne weiter unter 02431/85250. Es werden daher alle Einwohner und Unternehmer gebeten, den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens 28. Februar per E-Mail an die Adresse breitbandumfrage@erkelenz.de zu senden oder in der Stadtverwaltung abzugeben. Der Vordruck ist auch unter www.erkelenz.de unter „Aktuelles“ abrufbar.

Bürgermeister Peter Jansen hofft, dass sich viele Bürger und Unternehmen an der Befragung beteiligen, denn nur so könne der tatsächliche Bedarf ermittelt und die Weichen für eine optimale Breitbandversorgung in der Zukunft gestellt werden.

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