Weihnachtsmarkt im Feuerwehrmuseum: Kurzweil für alle Besucher

Von: hewi
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Erkelenz-Lövenich. Den etwas anderen Weihnachtsmarkt bot wieder das Rheinische Feuerwehrmuseum an der Hauptstraße. Und das schon zum neunten Mal. Besonders ist schon der Adventskranz in Feuerwehrrot, der mit Modellen von historischen und zeitgenössischen Einsatzfahrzeugen dekoriert war.

 Ebenso besonders ist, dass man im Feuerwehrmuseum eine waschechte Präsidentin an der Kuchentheke antrifft: Edith Schaaf ist seit 13 Jahren dabei und hat dazu beigetragen, dass das Lövenicher Museum das immerhin viertgrößte Feuerwehrmuseum in Deutschland ist, das jedes Jahr Besucher aus der Region und darüber hinaus anlockt. Die Wurzeln des Museums gehen auf die Sammlung von Peter Höpgens zurück, die die Stadt 1988 erwarb. Sechs Jahre später wurden die Exponate im heutigen Museum an der Hauptstraße erstmals ausgestellt.

Geldbörse basteln

Das Angebot war natürlich typisch für die Weihnachtsmärkte, die allerorten das Publikum anlocken und die Vorfreude auf Weihnachtens schüren. Dekorationen, Socken, Handarbeiten und Schmuck waren zu sehen. Darüber hinaus konnten die Kinder auch live und vor Ort ihre eigene Ledergeldbörse basteln – vielleicht auch als Weihnachtsgeschenk, wer weiß. Am besten war jedoch vor allem für die Väter und Söhne, dass man auch ungestört im Museum herumlaufen und die ausgestellten Fahrzeuge in Augenschein nehmen konnte. Denn Technik zieht ja bekanntlich immer. Und wenn sie dann noch in signalrot daherkommt, zieht sie vor allem Männer magisch an. Zum Fachsimpeln standen die ehrenamtlichen Mitarbeiter und der Vize-Präsident Rainer Merkens zur Verfügung, die gerne ausführlich über die Herkunft und den Zweck mancher eher exotischer Exponate berichteten.

Spielbereich erkunden

So war der vorweihnachtliche Familienfrieden mit einem Besuch im Feuerwehrmuseum nicht in Gefahr. Im Gegenteil, denn letztlich kam jeder auf seine Kosten. Die einen konnten sich durch das Angebot der Stände schnuppern, die anderen sich von der Technik begeistern lassen oder den Spielbereich, der dem Museum angeschlossen ist, ausgiebig erkunden. Dort wartet nämlich auch ein riesiges Holzmodell eines Feuerwehrautos darauf, von den kleinen Besuchern erobert zu werden.

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