Wegberger Stadtrat zum Thema Förderung

Von: mb
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Reinhold Salden (M.) ehrte die beiden ältesten Teilnehmer der Weihnachtsfeier: Hubert Keimes, 91 Jahre, und Josefine Storms, 94 Jahre.

Wegberg. Wieder einmal stand das viel diskutierte Thema „Vereinsförderung“ auf der Tagesordnung des Wegberger Stadtrates. Beobachtet von einer Handvoll Vereinsmitgliedern, nahm der Rat Kenntnis vom Antrag der CDU-Fraktion an die Verwaltung, alle Jugendlichen, die Wegberger Vereinen angehören, unabhängig vom Wohnort in der Region im Rahmen der Richtlinien zu fördern.

Dieser Antrag wurde nach den Ausführungen der Verwaltung bereits in der Ratssitzung am 15.Oktober als Arbeitsauftrag aufgegriffen. Ergänzenden Klarstellungsbedarf sah die Union außerdem im Zusammenhang mit der Festsetzung der Energiebeiträge. Diese sollen keineswegs eine zusätzliche Einnahmequelle der Stadt darstellen, sondern den Anreiz bieten, eine effiziente Auslastung von Hallenkapazitäten zu erreichen.

Für den Fall, dass sich aus der Erhebung der Energiebeiträge Mehreinnahmen für die Stadt ergeben sollten, beantragt die CDU-Fraktion, diese zweckgebunden für Sanierungsmaßnahmen in den genutzten Hallen einzusetzen. Entsprechende Ergebnis-Berechnungen und Verwendungsvorschläge sollen den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden.

Die Verwaltung erklärte, bereits für die nächste Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und Sport (BIKSS), geplant für den 28. Januar 2014, einen entsprechenden Vorschlag zu unterbreiten. Die Vorsitzende dieses Ausschusses, Karin Bonitz, SPD, erinnerte daran, auf jeden Fall die betroffenen Vereine in die Überlegungen einzubinden.

Auch Christoph Böhm, Fraktionsvorsitzender der FDP, legte Wert darauf, die Vereine zu beteiligen, hielt aber den Zeitpunkt für verfrüht. „Die neuen Richtlinien greifen erst am 1. Januar, kein Verein wird bis zum 28. Januar genügend Erfahrungen gesammelt haben, um sich abschließend zu äußern“, gab er zu bedenken. Bürgermeister Reinhold Pillich kündigte daher das Monitoring zu den neuen Richtlinien für April 2014 an.

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